Armut in Österreich / Alltag in Österreich

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In Kooperation mit der Arge für Obdachlose/Kupfermuckn.

Armut betrifft viele Menschen – in Österreich und weltweit. Sie bedeutet nicht nur, wenig Geld zur Verfügung zu haben. Armut beeinflusst viele Bereiche des Lebens: Bildungschancen, Gesundheit, Wohnen, Arbeit und soziale Teilhabe. Wer arm ist, erlebt oft Ausgrenzung, Unsicherheit und psychische Belastungen.

Wichtig ist dabei zu verstehen: Armut ist kein persönliches Versagen. Sie entsteht durch gesellschaftliche Strukturen, ungleiche Chancen, Diskriminierung oder fehlende Unterstützung. Bestimmte Gruppen – zum Beispiel Alleinerziehende, Menschen mit Migrationsgeschichte oder Personen in unsicheren Arbeitsverhältnissen – sind besonders gefährdet.

Im Workshop setzen sich die Schülerinnen und Schüler aktiv mit diesen Themen auseinander. Sie reflektieren eigene Vorstellungen von Armut, hinterfragen Vorurteile und lernen unterschiedliche Lebensrealitäten kennen. Durch Übungen, Fallbeispiele und Diskussionen wird sichtbar, wie komplex und vielschichtig Armut ist.

Ziele des Workshops:
  • Armut als gesellschaftliches und strukturelles Problem verstehen
  • Empathie für betroffene Menschen entwickeln und Stigmatisierung abbauen
  • Zusammenhänge zwischen Armut, Bildung, Geschlecht, Herkunft und Gesundheit erkennen
  • Konkrete Möglichkeiten der Solidarität und des eigenen Engagements kennenlernen

Der Workshop fördert kritisches Denken, soziale Verantwortung und einen respektvollen Umgang mit Menschen in schwierigen Lebenslagen.

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Porträt eines Mannes mit grauem Haar und Bart vor einem weißen Hintergrund.
Bernd Blank
Projektleitung
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