
Dieser Workshop gibt einen Einblick in die rechtliche und soziale Situation von geflüchteten Menschen in Österreich. Die Teilnehmenden lernen, warum Menschen ihre Heimat verlassen müssen – etwa aufgrund von Krieg, Verfolgung oder anderen existenziellen Bedrohungen.
Wenn möglich, wird der Workshop gemeinsam mit einer Person mit Fluchterfahrung gestaltet. So entsteht Raum für eine persönliche Begegnung und einen direkten Dialog. Auch wenn nicht immer eine Co-Trainerin mit Fluchterfahrung teilnehmen kann, bringen alle Trainer*innen persönliche Einblicke und reale Geschichten aus ihrem Umfeld ein.
Der Workshop vermittelt Grundlagen zu Flucht, Asylrecht und dem Ablauf eines Asylverfahrens. Themen wie Aufenthaltsstatus, Arbeitsmöglichkeiten, Integration und gesellschaftliche Herausforderungen werden verständlich erklärt. Juristische Begriffe werden einfach und anschaulich dargestellt.
Neben Faktenwissen steht die Auseinandersetzung mit Vorurteilen im Mittelpunkt. Durch Perspektivwechsel, Rollenspiele oder Diskussionsrunden reflektieren die Teilnehmenden eigene Bilder und Einstellungen. Individuelle Fluchtgeschichten zeigen, wie unterschiedlich Lebensrealitäten sein können – etwa auch im Hinblick auf geschlechtsspezifische Verfolgung.
Der Workshop betont die Bedeutung der Menschenrechte und der staatlichen Schutzpflicht. Er fördert Empathie, respektvolle Kommunikation und ein differenziertes Verständnis für Migration.
Ziele des Workshops:
- Gründe für Flucht und Grundlagen des Asylrechts verstehen
- Den Ablauf von Asylverfahren und rechtliche Rahmenbedingungen kennenlernen
- Vorurteile erkennen und kritisch hinterfragen
- Empathie für unterschiedliche Lebensrealitäten entwickeln
- Respektvoll und sachlich über Migration und Flucht sprechen können
Der Workshop verbindet Wissen, Begegnung und Reflexion – und stärkt eine demokratische, menschenrechtsbasierte Haltung im Umgang mit Flucht und Migration.
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