
In vielen Gesellschaften werden nur zwei Geschlechter anerkannt: Frau und Mann. Doch Geschlecht ist vielfältiger. Neben dem biologischen Geschlecht spielen auch die Geschlechtsidentität, die soziale Rolle und die sexuelle Orientierung eine wichtige Rolle. Wenn Menschen nicht den traditionellen Erwartungen entsprechen, erleben sie noch immer Irritation, Ablehnung oder Diskriminierung.
Gleichzeitig verändern sich Geschlechterrollen ständig. Vorstellungen davon, was „typisch männlich“ oder „typisch weiblich“ ist, werden zunehmend hinterfragt. Neue Begriffe und Identitäten – etwa intergeschlechtliche, nicht-binäre oder trans Personen – machen deutlich, wie vielfältig Geschlecht sein kann.
Der Workshop beschäftigt sich mit Geschlechtervielfalt, Rollenbildern, sexueller Orientierung und Diskriminierung.
Zentrale Fragen sind:
- Was bedeutet biologisches, psychisches und soziales Geschlecht?
- Wie entstehen Stereotype?
- Wie wirken sie sich auf Identität, Selbstbild und Gesellschaft aus?
- Welche Rechte schützen queere Menschen?
Durch interaktive Methoden wie Rollenspiele, Medienanalysen, Perspektivwechsel-Übungen oder Privilegien-Checks setzen sich die Teilnehmenden mit eigenen Vorstellungen auseinander. Gesellschaftliche Normen werden reflektiert und neue, vielfältige Perspektiven eröffnet.
Der Workshop stärkt das Verständnis für Menschenrechte und geschlechtliche Selbstbestimmung. Themen wie Mehrfachdiskriminierung, kulturelle Prägungen oder soziale Ungleichheit werden sensibel einbezogen. Dabei steht ein respektvoller Umgang im Mittelpunkt – persönliche Offenheit ist freiwillig.
Ziele des Workshops:
- Geschlechtervielfalt und sexuelle Orientierung verstehen und respektieren
- Stereotype und Diskriminierungsmechanismen erkennen und hinterfragen
- Die Bedeutung von Gleichberechtigung und Menschenrechten reflektieren
- Eigene Identität stärken und Selbstbestimmung fördern
- Zivilcourage im Alltag entwickeln, z. B. bei diskriminierenden Aussagen
Der Workshop unterstützt Jugendliche dabei, Vielfalt als Bereicherung zu erleben und einen respektvollen, inklusiven Umgang miteinander zu entwickeln.
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