
Dieser Workshop setzt sich intensiv mit dem Thema Rassismus auseinander. Ziel ist es, rassistische Denkmuster zu erkennen, ihre Hintergründe zu verstehen und konkrete Handlungsmöglichkeiten gegen Diskriminierung zu entwickeln.
Rassismus wird dabei als historisch gewachsenes Macht- und Abwertungssystem erklärt – von kolonialen Wurzeln bis zu heutigen Formen wie Alltagsrassismus oder institutioneller Benachteiligung. Auch Antisemitismus, Fremdenfeindlichkeit und Antiziganismus werden thematisiert.
Die Teilnehmenden beschäftigen sich mit Fragen wie:
- Wie entsteht Rassismus?
- Welche Rolle spielen Sprache, Medien und Vorurteile?
- Wie wirkt Rassismus auf Einzelne und auf die Gesellschaft?
- Wie kann ich solidarisch und couragiert handeln?
Ein wichtiger Bestandteil des Workshops ist die Selbstreflexion. Eigene Erfahrungen und Beobachtungen können – freiwillig – eingebracht werden. Rassistische Aussagen oder Denkmuster werden ernst genommen, aber kritisch hinterfragt, ohne sie zu skandalisieren.
Als Grundlage dient unter anderem das Konzept der Gewaltfreien Kommunikation nach Marshall Rosenberg. Dabei geht es darum, Bedürfnisse hinter Aussagen zu erkennen und gleichzeitig klar Grenzen zu setzen: Die eigene Freiheit endet dort, wo die Freiheit anderer eingeschränkt wird.
Durch Diskussionen, Perspektivwechsel, Fallanalysen und praxisnahe Übungen lernen die Teilnehmenden, rassistische Strukturen zu erkennen und angemessen zu reagieren.
Ziele des Workshops:
- Rassismus als historisches und gesellschaftliches System verstehen
- Eigene Denkmuster und Vorurteile kritisch reflektieren
- Formen von Antisemitismus, Fremdenfeindlichkeit und Antiziganismus erkennen
- Empathie für Betroffene entwickeln und solidarisches Handeln stärken
- Konkrete Handlungsoptionen gegen rassistische Aussagen und Übergriffe kennenlernen und ausprobieren
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