Unsere ehemalige WG "Ohana"
In der WG "Ohana" fanden jugendliche Mädchen und Burschen, die ohne ihre Familien aus den Krisenregionen dieser Welt geflüchtet waren, einen sicheren Ort. Ganz auf sich allein gestellt, mussten die Jugendlichen nicht nur die Gefahren und Belastungen der Flucht auf sich nehmen, sondern auch die Schwierigkeiten, die das Asylverfahren in Österreich mit sich bringt, bewältigen.
Die meisten Jugendlichen litten aufgrund traumatisierender Erlebnisse, die sie während ihrer Flucht erlebt hatten oder aufgrund der Trennung von ihren Familien und der ungewissen Zukunft an psychosomatischen oder psychischen Beschwerden. Wir versuchten mit traumasensibler und psychotherapeutischer Betreuung und Begleitung diesen posttraumatischen Belastungsstörungen entgegenzuwirken und die Jugendlichen bestmöglich zu unterstützen.
Manche der Mädchen waren von Frauen- (bzw. Kinder-)Handel betroffen. Eine enge Kooperation mit der Kinder- und Jugendhilfe, sowie mit Interventions- und Beratungsstellen war stets Schwerpunkt unserer Arbeit. Ein allgemeines Kinderschutzkonzept bot den Rahmen für die Arbeit mit den Jugendlichen.



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