Unsere ehemalige WG "Ohana"

In der WG "Ohana" fanden jugendliche Mädchen und Burschen, die ohne ihre Familien aus den Krisenregionen dieser Welt geflüchtet waren, einen sicheren Ort. Ganz auf sich allein gestellt, mussten die Jugendlichen nicht nur die Gefahren und Belastungen der Flucht auf sich nehmen, sondern auch die Schwierigkeiten, die das Asylverfahren in Österreich mit sich bringt, bewältigen.

Die meisten Jugendlichen litten aufgrund traumatisierender Erlebnisse, die sie während ihrer Flucht erlebt hatten oder aufgrund der Trennung von ihren Familien und der ungewissen Zukunft an psychosomatischen oder psychischen Beschwerden. Wir versuchten mit traumasensibler und psychotherapeutischer Betreuung und Begleitung diesen posttraumatischen Belastungsstörungen entgegenzuwirken und die Jugendlichen bestmöglich zu unterstützen.

Manche der Mädchen waren von Frauen- (bzw. Kinder-)Handel betroffen. Eine enge Kooperation mit der Kinder- und Jugendhilfe, sowie mit Interventions- und Beratungsstellen war stets Schwerpunkt unserer Arbeit. Ein allgemeines Kinderschutzkonzept bot den Rahmen für die Arbeit mit den Jugendlichen.

Ohana heiSSt Familie. Familie heiSSt, dass alle zusammenhalten und füreinander da sind.
Lilo und Stitch
Zwei Bewohner, welche an einer Betonmauer mit der Aufschrift 'Kunstmuseum Linz' und 'experience. explore. enjoy.' lehnen.Kinderzeichnung eines Hauses mit blauem Dach und roten Fenstern, einer strahlenden Sonne, zwei Bäumen mit roten und gelben Punkten, grünem Gras und den Buchstaben SOS in Blau und Rot.Zwei Personen sitzen an einem Tisch und malen mit Pinseln und Paletten, die mit verschiedenen Farben gefüllt sind.Eine Person mit einer schwarz-weiß gestreiften Jacke schneidet einen runden Kuchen mit weißem Zuckerguss und rotem Belag auf einer bunten Tischdecke.Eine als Nikolaus verkleidete Person steht drinnen auf Treppen.Fünf Erwachsene stehen eng beieinander und lächeln in einer Küche, während auf der Arbeitsfläche eine Pizza zubereitet wird.