
Mobbing kann jede und jeden treffen. Besonders gefährdet sind Menschen, die als unsicher oder „anders“ wahrgenommen werden. In der Schule betrifft es oft sensible oder zurückhaltende Kinder, im Berufsleben häufig Personen, die aus dem Rahmen fallen – etwa besonders leistungsstarke oder sehr zurückhaltende Mitarbeitende.
Mobbing entsteht nicht plötzlich. Es entwickelt sich durch Gruppendynamiken, Machtungleichgewichte und wiederholte Abwertungen. Deshalb ist es wichtig, früh hinzusehen und zu handeln. Der Workshop hilft, Mobbing klar von normalen Konflikten zu unterscheiden und typische Rollen wie Täter:innen, Mitläufer:innen und Betroffene zu erkennen. Auch Cybermobbing wird thematisiert.
Die Teilnehmenden lernen, wie Mobbing entsteht, welche Folgen es für die psychische Gesundheit haben kann und welche Möglichkeiten es gibt, präventiv oder im Ernstfall zu reagieren. Dabei wird deutlich: Ein wertschätzendes und solidarisches Gruppenklima ist der beste Schutz vor Mobbing.
Durch Rollenspiele, Fallanalysen und Reflexionsübungen werden konkrete Strategien erarbeitet. Betroffene erhalten Handlungsmöglichkeiten, gleichzeitig werden Täter:innen zur Selbstreflexion angeregt. Ziel ist es, Verantwortung in der Gruppe zu stärken und Zivilcourage zu fördern.
Ziele des Workshops:
- Mobbing erkennen und von alltäglichen Konflikten unterscheiden
- Dynamiken, Rollen und Ursachen von Mobbing verstehen
- Konkrete Präventions- und Interventionsstrategien kennenlernen
- Betroffene stärken und solidarisches Verhalten fördern
- Ein respektvolles und unterstützendes Gruppenklima entwickeln
Der Workshop stärkt Empathie, Selbstwirksamkeit und soziale Verantwortung – für ein faires und sicheres Miteinander in Schule, Ausbildung und Arbeitswelt.
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