Hasspostings entgegnen / Medienkompetenz

Angriffe auf die Würde eines Menschen beginnen oft im Denken und in Worten. Hassrede (Hate Speech) verletzt nicht nur einzelne Menschen oder Gruppen. Sie greift auch die Menschenrechte an. Menschenrechte sollen die Würde jedes Menschen schützen – überall auf der Welt.

Mit dem Begriff Hate Speech meint man Aussagen, die andere Menschen abwerten, beleidigen oder ausgrenzen. Dazu gehören auch Aufrufe zu Hass oder sogar zu Gewalt.

Hassrede richtet sich zum Beispiel gegen Menschen wegen:

  • ihrer Herkunft oder Hautfarbe (Rassismus)
  • ihrer Religion (z. B. Antisemitismus oder Islamfeindlichkeit)
  • ihrer sexuellen Orientierung (z. B. Homophobie)
  • ihres Geschlechts (Sexismus)
  • einer Behinderung
  • ihrer sozialen Situation (z. B. Obdachlosigkeit oder Arbeitslosigkeit)

Im Workshop setzen sich die Schülerinnen und Schüler mit diesen Themen aktiv auseinander. Sie reflektieren ihr eigenes Verhalten und denken darüber nach, wie sie selbst im Alltag oder in sozialen Medien kommunizieren.

Methoden sind unter anderem:

  • Selbst- und Fremdreflexion
  • Diskussionsrunden
  • Arbeit mit Bildern, Aussagen, Musik und Videos
  • Rollenspiele

Ziele des Workshops:
  • Hate Speech erkennen und verstehen
  • Eigene Beiträge in sozialen Medien kritisch hinterfragen
  • Möglichkeiten kennenlernen, wie man auf Hassrede reagieren kann
  • Zivilcourage stärken und Handlungsmöglichkeiten ausprobieren

Der Workshop hilft dabei, respektvoll miteinander umzugehen und Verantwortung für das eigene Handeln zu übernehmen – online und offline.

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Porträt eines Mannes mit grauem Haar und Bart vor einem weißen Hintergrund.
Bernd Blank
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