ARCHIV

 

Dialog der Kulturen in Wien und Linz - Sprachvermittlung einmal anders


fran:cultures präsentiert Ihnen "Dialog der Kulturen im Ciné-Club". Ein Filmzyklus mit 6 Filmen von November 2011 bis Mai 2012 im Metro Kino Wien und im Moviemento Linz!

Mit der Filmreihe "Dialog der Kulturen im Ciné-Club" setzt fran:cultures die Bildungsarbeit mit den Schulen Wiens und Linz fort. Monatlich findet eine Filmvorführung mit Rahmenprogramm statt. Anhand der Lebensläufe von Menschen verschiedenster kultureller und gesellschaftlicher Herkunft, laden wir Sie zum Nachdenken und zum Diskutieren ein.


35 Rhums (35 Shots of Rum) von Claire Denis
Linz - Freitag, 20. Jänner 2012, 21:00

Frankreich, Deutschland 2008, 100 Minuten
franz. OmU, mit deutschen Untertiteln, ab 12 Jahren
Diskussion:
Welche unterschiedlichen Facetten kann das Modewort „Integration“ einnehmen? Mit Mag. Christian Cakl (SOS-Menschenrechte)




 

Winterfest Flüchtlingswohnheim Rudolfstraße

Wann: Mittwoch, 18. Jänner 2012, ab 16.00 Uhr
Wo: Garten des Flüchtlingswohnheims, Rudolfstraße 64, 4040 Linz

Alljährlich laden wir Partner und FreundInnen des Flüchtlingswohnheims zum gemütlichen Beisammensein mit Maroni und Punsch ein.
Zum Wärmen gibt es neben heißem Punsch ein Lagerfeuer und Chili sin Carne zur Stärkung!

Wir ersuchen um Anmeldung!



 

MENSCHEN. RECHTE. MUSIK
Rechte Jugendtrends vs. Zivilcourage


Am 12. Dezember 2011 fand im Theater Phönix eine Benefizveranstaltung zum Thema "Rechte Jugendtrends vs. Zivilcourage" mit Diskussion und anschließendem Livekonzert von TEXTA und Hinterland.

Lesen Sie mehr ...



 

1.700,- Euro Spende: Benefizkonzert des BG/BRG Ramsauerstraße

Am 30. November 2011 veranstaltete das Ramsauergymnasium ein Benefizkonzert zugunsten des Flüchtlingswohnheims Rudolfstraße. Das Konzert der Linzer Traditionsband „French Connection“ in der Aula der Schule war sehr gut besucht. Rund 170 Gäste, darunter viele Eltern und SchülerInnen, erlebten ein tolles Konzert und genossen ein internationales Buffet, zubereitet von BewohnerInnen des Wohnheims.

SOS-Menschenrechte unterstützt die Schule seit mehreren Jahren in der Förderung des interkulturellen Dialogs. Im Rahmen des Projekts „Stand up! Menschenrechte in der Praxis“ wurden bereits mehrere Workshops und Dialogveranstaltungen gemeinsam mit SchülerInnen und BewohnerInnen des Wohnheims durchgeführt.

SOS-Menschenrechte bedankt sich sehr herzlich für die großzügige Spende und das Engagement von Prof. Brunner und den SchülerInnen. Der Erlös dieses Abends kommt den BewohnerInnen des Flüchtlingswohnheims zugute.




 

TIPS-Weihnachtsaktion für das Projekt AMIGO

Im Rahmen der Weihnachtsaktion „Leser helfen“ der Zeitung TIPS wird auch das Projekt AMIGO von SOS-Menschenrechte unterstützt. In diesem Projekt begleiten Freiwillige AsylwerberInnen, Asylberechtigte und MigrantInnen und unterstützen diese in der Bewältigung des Alltags. Um die Betreuung sowie Aus- und Fortbildung der Freiwilligen finanzieren zu können bittet SOS-Menschenrechte um die Unterstützung der TIPS-Leser.

Unterstützen auch Sie das Projekt AMIGO:
SOS Menschenrechte
Kontonummer 371328,
BLZ 54000 (Hypobank OÖ)

Tips-Artikel



 

Buchpräsentation „Bis an die Grenzen“ mit Autor Fabien Didier Yene
Mi, 9. November 2011, 19.00 Uhr, Verein Begegnung - Arcobaleno Friedhofstraße 6 (blaues Haus im Hof)


Lesung und Diskussion zu den menschunwürdigen Umständen an Europas Außengrenzen - Ein einzigartiges Dokument über die unmenschlichen Konsequenzen der europäischen Abschottungspolitik – aus der Feder eines direkt Betroffenen

Anschließend Getränke und Buffet - zubereitet von BewohnerInnen des Flüchtlingswohnheims Rudolfstraße.

Eine Kooperationsveranstaltung der Grünen Bildungswerkstatt - Minderheiten, der Grünen Bildungswerkstatt OÖ, den Grünen Linz, SOS-Menschenrechte und dem Verein Begegnung Arcobaleno

Einladung



 

Pakt für Vielfalt in OÖ von SOS-Menschenrechte unterzeichnet

Fünfundfünfzig Partner/-innen aus Wirtschaft, Wissenschaft, Gesellschaftspolitik, Medien, Glaubensgemeinschaften, ethnischen Vereinen und NGOs besiegelten in den Redoutensälen einen Pakt, der für gutes Zusammenleben in Oberösterreich wegweisend sein kann.

Vorsitzender Gunther Trübswasser unterzeichnete am 27. Oktober 2011 den Pakt der Vielfalt in OÖ. SOS-Menschenrechte unterstützt dieses Bekenntnis der Vielfalt.

Der Pakt wurde in einem eineinhalbjährigen Prozess durch die Projektpartner AKOÖ, WKOÖ und die Regionalmanagement OÖ GmbH entwickelt. Der Pakt ist ein Bekenntnis zur Toleranz und zur gegenseitigen Wertschätzung zwischen Menschen mit und ohne Migrationshintergrund. Er leistet einen wichtigen Beitrag dazu, dass Menschen gut miteinander leben und arbeiten können. Damit soll eine Kultur der Vielfalt geschaffen werden, in der Unterschiede wertgeschätzt, respektiert und akzeptiert werden.

Mehr zum Pakt unter www.vielfalt-ooe.at.
Download: Pakttext



 

SOS-Menschenrechte Österreich unterstützt folgenden öffentlichen Aufruf:

Bleiberecht für Familie Hasani aus Neufelden. Keine Abschiebung von Familie mit vier Kindern, die bereits sieben Jahre in Neufelden lebt.

Die Lehrerinnen und Lehrer der Volksschule Neufelden ersuchen die zuständigen Behörden, Entscheidungsträger und PolitikerInnen, alles zu unternehmen, dass Familie Hasani aus dem Kosovo, die bereits sieben Jahre in Österreich (davon die überwiegende Zeit in Neufelden) als Asylwerber wohnen, ein Aufenthalts- und Bleiberecht für Österreich bekommen und dass die Familie mit vier schulpflichtigen Kindern (bzw. KiGa) keinesfalls aus Österreich abgeschoben wird.

Die Kinder und ihre Eltern sind in Neufelden gut integriert und sprechen ausgezeichnet Deutsch. Die Kinder sprechen ihre ursprüngliche Muttersprache (Albanisch) NICHT mehr ausreichend, um in ihrem „Herkunftsland“ Kosovo Schule oder Alltag bewältigen zu können, da sie hier praktisch deutschsprachig aufgewachsen sind (Kindergarten, Hort, Volksschule, Hauptschule).

Mit der Bitte um ein humanitäres Bleiberecht für Familie Hasani ersuchen wir mit freundlichen Grüßen

Leitung , sowie Lehrer und LehrerInnen der Volksschule Neufelden

Neufelden, Oktober 2011

Josef Pühringer und Team

Nähere Informationen unter http://hasanissollenbleiben.blogspot.com
Engagierte Menschen können dort auch ihre Unterstützung erklären.


 

"Grenzenloser Genuss in der Rathausgasse"

von SOS-Menschenrechte, Slow Food Linz und Biobäckerei Gragger

Slow Food Linz, SOS-Menschenrechte und die Biobäckerei von Helmut Gragger laden in der Rathausgasse zum interkulturellen Austausch ein. Asylwerber aus unterschiedlichen Ländern eröffnen geschmacklich, vielfältige Einblicke in ihr Heimatland. Ganz nach dem Motto „beim Essen kommen die Leut' zam" dienen diese Abende zur Förderung des gegenseitigen Verständnis. Bei diesem Termin erwarten Sie Köstlichkeiten aus Moldawien.

wo: Biobäckerei Gragger, Rathausgasse 1, 4020 Linz/Altstadt
wann: Dienstag, 18. Oktober 2011, 19 Uhr

Speisekarte


 

Ich bin KünstlerIn und hier
Start des Projekts AAiR - Asyl Artist in Residence 2011

Die Interkulturelle Medienwerkstatt Pangea und der KunstRaum Goethestrasse xtd rufen gemeinsam mit der Flüchtlings- und MigrantInnenbetreuung der Volkshilfe OÖ, SOS-Menschenrechte Österreich, Flüchtlingshilfe der Caritas in OÖ, migrare - Zentrum für MigrantInnen OÖ, pro mente OÖ, O.K Offenes Kulturhaus Oberösterreich, Lentos Kunstmuseum Linz, Oberösterreichisches Landesmuseum, Theater Phoenix und Atelierhaus Salzamt jetzt auf, sich als Künstler/Künstlerin im Asylverfahren für ein neu entwickeltes „Artist in Residence-Projekt“ zu bewerben.


Die Initiative AAiR setzt öffentlichkeitswirksame Akzente gegen die Stigmatisierung von asylwerbenden KünstlerInnen und dient der Sensibilisierung der Gesellschaft für dieses Thema.

Eine der Maßnahmen dafür ist es, asylsuchende KünstlerInnen, die in Linz und OÖ leben, dabei zu unterstützen, ein einmonatiges Atelierstipendium innerhalb eines bestehenden Artist in Residence Programm zu beantragen und unter den allgemein gültigen Auswahlkriterien zu nutzen. Artist in Residence ist ein in vielen Städten und Ländern etabliertes KünstlerInnenprogramm, das ermöglicht, in einen internationalen Austausch zu treten und unter – jeweils spezifischen Gegebenheiten – für die Reise, die Aufenthaltskosten unterstützt zu werden. KünstlerInnen, die nun aufgrund ihres Asylstatus nicht reisen dürfen, wird dies– mit diesem neu entwickelten Programm – im eigenen Bundesland ermöglicht.

Um jene KünstlerInnen in Linz und Oberösterreich zu erreichen und über die Möglichkeiten zu informieren, werden unterschiedliche Informations- und Begleitungsmaßnahmen angeboten, die zusätzliches Wissen über die Kulturlandschaft in Linz/OÖ und neue Kooperationsmöglichkeiten eröffnet. Ein weiteres Ziel ist es Vernetzung im Kunst- und Kulturbereich und die Vermittlung von Know How und Austausch zu initiieren. Im Rahmen vom „AAiR“-Programm begleiten MentorInnen die asylsuchenden KünstlerInnen und können bei Interesse im Rahmen des Projekts AMIGO von SOS-Menschenrechte Schulungen zu Asyl relevanten Themen in Anspruch nehmen.

Hiermit laden wir KünstlerInnen im Asylverfahren ein sich an diesem Projekt zu beteiligen.

http://www.aair.at



 

AsylwerberInnen, MitarbeiterInnen und FreundInnen des Vereins feierten gemeinsam:
SOS-Menschenrechte lud zum Sommerfest

Die Gäste des traditionellen Sommerfestes von SOS-Menschenrechte trotzten dem schlechten Wetter und feierten ein gemütliches Fest. Der Start des Festes begann mit einem Wolkenbruch und Sturm. Somit wurde das ganze Programm anlässlich des 15-jährigen Bestehens des Flüchtlingswohnheims Rudolfstraße in Linz im Innenhof des Hauses über den Haufen geworfen und Improvisation war angesagt.

Doch sowohl die Musiker der Bands Big Crazy Family und Koka Gitana als auch die Veranstalter ließen sich davon nicht beirren. Das internationale Buffet, zubereitet von HeimbewohnerInnen des Wohnheims wurde in das Haus verlegt. Die Musiker suchten sich, nachdem es wieder zu regnen aufhörte, einen trockenen Platz und gaben ihr Bestes.
Allmählich füllte sich der Garten wieder und die Gäste genossen den gemütlichen Abend. Aufgrund der niedrigen Temperaturen rückten die einen enger zusammen, die anderen schwangen das Tanzbein.
In einer Theaterperformance, unter der Regie von Daniel Gollme, gespielt von den Bewohnerinnen und Bewohnern des Hauses, gewannen die BesucherInnen neue Einblicke in das Leben auf der Flucht. Die SchauspielerInnen riefen mit Geräusch-Erinnerungen die Flucht wieder wach. Die BesucherInnen des Festes beteiligen sich dabei mit unzähligen Instrumenten. Der 2. Teil des Theaterstücks im Haus musste sogar wiederholt werden, da der Andrang so groß war.

Neben politischen Vertreterinnen wie LTAbg. Dr. Elisabeth Manhal und GR Erika Rockenschaub waren auch viele PartnerInnen, FreundInnen und Mitglieder zu Gast. Vom Vorstand waren neben dem Vorsitzenden Gunther Trübswasser auch Andreas Gruber, Lothar Jochade, Birgit Kirchmayr und Bettina Stadlbauer vertreten. Mag. Christoph Wurm, Vorstandsdirektor der VKB-Bank ließ es sich, wie jedes Jahr, nicht nehmen, vorbeizuschauen und das Fest mit einem namhaften Betrag zu unterstützen. Dennis Russell Davies, Chefdirigent des Bruckner Orchesters ließ sich auch durch das schlechte Wetter nicht abhalten und nahm die Einladung dankend an. Bei Hausführungen, durchgeführt durch BewohnerInnen, gewannen er, seine Gattin und viele andere interessante Eindrücke vom Leben eines/r Asylwerbers/in.





 

Bleiberecht JETZT! 2. Österreichische Bleiberechtskonferenz Linz

Die Bleiberechtsbewegung setzt ein starkes Zeichen!

Rund 130 Personen aus acht Bundesländern nahmen an der 2. österreichischen Bleiberechtskonferenz am 27. Mai 2011 in Linz teil. Veranstalter war die Plattform Bleiberecht, bestehend aus den Organisationen Asylkoordination, Bereich Mensch und Arbeit, Caritas für Menschen in Not, Diakonie, Integrationshaus, migrare, SOS-Menschenrechte, SOS-Mitmensch, Volkshilfe.

Schriftsteller Thomas Baum als Moderator konnte unter anderem Bischof Ludwig Schwarz, Susanne Scholl, LAbg. Gertraud Jahn, NRAbg. Sonja Ablinger und NRAbg. Alex Korun begrüßen. Für die rechtliche Expertise sorgte Dr. Metin Akyürek, Mitglied des Menschenrechtsbeirats.

Die Konferenz unternahm einen Rückblick auf erfolgreiche zivilgesellschaftliche Erfolge, wie zum Beispiel die Solidarisierung mit Ganaa aus Steyr oder die Gründung der steirischen Plattform Bleiberecht. Als aktuelle Themen wurden Vernetzungsstrategien erarbeitet und die Zusammenarbeit mit den Behörden diskutiert. Festgestellt wurde auch, dass die Gesetzeslage sehr komplex ist und eine Beratung einerseits der Betroffenen als auch der UnterstützerInnen umso notwendiger ist.

Dass die Auseinandersetzung und Mobilisierung der Bevölkerung nötiger denn je ist, zeigen die aktuelle Festnahme und die bevorstehende Abschiebung von Lamin Jaithe aus Tirol. Spontan verabschiedeten die Veranstalter, TeilnehmerInnen und teilnehmenden Organisationen eine Resolu-tion „Lamin Jaithe muss bleiben!“.

Die Bleiberechtskonferenz bekräftigte einmal mehr, dass eine faire, rechtsstaatliche und transpa-rente Bleiberechtsregelung notwendig ist. Konkret fordert die Konferenz, dass diejenigen, die län-ger als 5 Jahre in Österreich leben automatisch das Bleiberecht erhalten sollen und nicht mehr der willkürlichen Rechtsauslegung der Behörden ausgeliefert sind. Weiters spricht sich die Konferenz für einen Abschiebeschutz für Personen während laufender Niederlassungsverfahren und Ar-beitsmarktzugang für AsylwerberInnen aus.

Download Resolution: hier





 

Trübswasser als Vorsitzender von SOS-Menschenrechte wiedergewählt: Kritik an der aktuellen Fremdenrechtsnovelle

Am 28. April 2011 wurde in einer Mitgliederversammlung der Vorstand von SOS-Menschenrechte neu gewählt. Der ehemalige Landtagsabgeordnete und Klubobmann der Grünen Gunther Trübswasser wurde bestätigt und geht in seine zweite Periode als Vorsitzender des Vereins SOS-Menschenrechte.

„Er wolle die strategische Ausrichtung des Vereins mit den zwei Schwerpunkten Flüchtlingsarbeit und Menschenrechtsbildung weiter voran treiben“, so Trübswasser. Als Schwerpunkte für die Vorstandsarbeit und sein persönliches Engagement nennt Trübswasser die Sanierung des Flüchtlingswohnheimes Rudolfstraße, die Rolle des Vereins als Monitoring- und Beratungsinstanz im Bereich des Asyl- und Integrationswesens als auch bei Diskriminierungen sowie den Ausbau der begonnenen Bildungsprojekte im Bereich der Menschenrechtsbildung und politischen Bildung. Der Verein soll als ein wichtiger Akteur in der Bildungsarbeit in Oberösterreich mit einem breiten Angebot verankert werden. In diesem Zusammenhang kritisiert Trübswasser zum wiederholten Male vehement die aktuelle Asyl- und Fremdenpolitik und fordert endlich ein humanitäres Bleiberecht für LangzeitasylwerberInnen, wie es in vielen Ländern Europas bereits verwirklicht ist.

Trübwasser hebt dabei das neu gegründete Bildungsprojekt „Stand up! Menschenrechte in der Praxis“ hervor, das allein im ersten Jahr 2010 an über 50 Schulen Workshops zu den Themen Flucht/Asyl, Demokratie und Zivilcourage durchführte. „Grundlage dieser Bildungsarbeit sei aber nun seit bereits 15 Jahren die Verankerung in einem der schwierigsten sozialarbeiterischen Bereiche, der Flüchtlingsbetreuung am Standort Rudolfstraße in Linz/Urfahr.“ „Dies ist aber nur mit einem ausgezeichneten und kompetenten Team an MitarbeiterInnen möglich“, vergisst Trübswasser nicht zu betonen, und „spricht dem ganzen Team seinen aufrichtigen Dank aus“.

Filmregisseur und Langzeitvorsitzender Mag. Andreas Gruber sowie der Direktor der OÖ. Landesmuseen Dr. Peter Assmann wurden wieder in den Vorstand gewählt. Als neues Vorstandsmitglied verstärkt Dr.in Birgit Kirchmayr den Vorstand. Dr.in Kirchmayr ist Universitätsassistentin am Institut für Neuere Geschichte und Zeitgeschichte an der Johannes Kepler Universität in Linz. Sie kuratierte unter anderem die Ausstellung „Kulturhauptstadt des Führers“ im Rahmen von Linz09. Weiters in den Vorstand gewählt wurden: Dr. Walter Ötsch, Leiter des Zentrums für soziale und interkulturelle Kompetenz an der Johannes Kepler Universität Linz; Dr. Christian Stark, Leiter des Masterstudiengangs „Soziale Arbeit“, Fachhochschule Linz; Lothar Jochade, Geschäftsführer des Vereins ISI Linz und Bettina Stadlbauer, Bereichsleiterin „Frauen, MigrantInnen und Zielgruppen“ im ÖGB OÖ.



 

Projekt „Stand up! - Menschenrechte in der Praxis“ geht in das zweite Jahr!

Bei einer Pressekonferenz am 11. März 2011 im BG Ramsauerstraße präsentierte SOS-Menschenrechte eine Bilanz über das erste Projektjahr sowie die Neuerungen 2011. Unterstützt wurden wir von Harald "Huckey" Renner von der Linzer Hip-Hop Gruppe TEXTA und dem Schauspieler Karl M. Sibelius.

2010 wurden 61 Workshops durchgeführt, dabei konnten wir über 1300 SchülerInnen erreichen. Für das Jahr 2011 wird eine Ausweitung der Workshops angepeilt.

Es gibt folgende Änderungen:
1. Die Workshops werden schon für Kinder/Jugendliche ab 10 Jahren angeboten. Darüber hinaus können die Workshops auch für Erwachsene adaptiert werden.
2. Es werden zwei weitere Workshops angeboten: „Interkulturelle Kompetenz. Menschenrechte erleben“ und „Rassismus, Fremdenfeindlichkeit, Rechtsextremismus. Menschenrechte verteidigen“
3. Die Dauer wird heuer flexibel gestaltet und variiert je nach Bedarf zwischen 2 und 4 Stunden.

Die Vernetzung und Kooperation mit anderen Bildungseinrichtungen wie den pädagogischen Hochschulen in Linz soll 2011 weiter intensiviert werden.

Das Projekt wird 2011 vom Sozialressort des Landes OÖ, dem Bildungsressort des Landes OÖ, dem Integrationsressort der Stadt Linz und der Österreichischen Gesellschaft für politische Bildung gefördert.

Nähere Informationen zur Pressekonferenz hier:

Mehr




 

Slow Dating: Who is Who in der Politischen Bildung

Was Sie immer schon über die Politische Bildung in Österreich wissen wollten: Informationsveranstaltung für LehrerInnen, MultiplikatorInnen, Studierende und Interessierte

Wann: Dienstag, 10. Mai 2011; 13:30-18:30 Uhr
Wo: Museum Arbeitswelt Steyr, Wehrgrabengasse 7, 4400 Steyr

AkteurInnen der Politischen Bildung, wie auch SOS-Menschenrechte, präsentieren ihr vielfältiges Angebot: Laufende und neue Angebote der jeweiligen Organisationen | Neuerscheinungen | kostenlose Unterrichtsmaterialien | Information zu aktuellen Workshop-Angeboten sowie zur Aus- und Fortbildung | Online-Stationen | Infotische | Vernetzung | Diskussion

Anmeldung und Information im Museum Arbeitswelt Steyr, Tel.: 07252/773 51 10, Fax: 07252/773 51 11, e-mail: claudia.wimmer@museum-steyr.at


Infoblatt
Mehr




 

Neue Studie: ÖsterreicherInnen fordern mehr Achtung der Menschenrechte. SOS-Menschenrechte Mitglieder der neuen Initiative menschenrechte.jetzt.

Lesen Sie mehr




 

Projekt „Stand up! - Menschenrechte in der Praxis“ gestartet

Mit einer Pressekonferenz in der HBLW Landwiedstraße startete das Projekt „Stand up! Menschenrechte in der Praxis“.

SOS-Menschenrechte bietet seit etlichen Jahren Workshops zu den Themenbereichen Menschenrechte, Asyl- und Fremdenrecht an. Aufgrund zunehmender Aktualität und zahlreicher Anfragen wurde das Stand up! Menschenrechte in der Praxis“ entwickelt, das oberösterreichischen Schulen ab März 2010 zur Verfügung steht.

Das Programm vermittelt in vier Workshops Themen wie Flucht und Asyl, wesentliche Aspekte von Demokratie und Zivilcourage, auch ein Argumentationstraining für Menschenrechte wird angeboten. SOS-Menschenrechte setzt mit dieser Initiative auf das zivilgesellschaftliche Engagement von Jugendlichen, „Stand up!“ ist das Ziel.

Die Übungen des Programms und der Ablauf der Workshops eignen sich für Jugendliche aller Schultypen ab 14 Jahren.

Das Projekt wird vom Sozialressort des Landes OÖ und dem Integrationsressort der Stadt Linz gefördert.

Nähere Informationen hier.


 

 

                                               Freiwillige gesucht!

Für das Buddyprojekt Amigo suchen wir Freiwillige, die junge und erwachsene AsylwerberInnen ein Jahr lang begleiten.

Lesen Sie mehr ...




 

Großes ANTIFA-Netzwerk-Treffen 2011


Wann: Samstag, 1. Oktober, 14.00 Uhr
Wo: Bildungshaus Schloss Puchberg

Heuer wird ein besonders interessantes Programm geboten!

Für das Hauptreferat hat der „profil“-Korrespondent in Budapest, Gregor Mayer, zugesagt: Er wird uns über die Entwicklung Ungarns zu einem autoritär regierten Land mit ausgeprägtem Rassismus informieren. Außerdem werden die TeilnehmerInnen des Netzwerk-Treffens zwischen vier spannenden Workshops wählen können: „Braune Schwestern – Frauen in der rechtsextremen Szene“, „Aktuelles zum Bleiberecht“, „Graue Wölfe – Türkischer Faschismus in Österreich“ und „Rechtsextreme Symbole, Codes, Musik und Kleidung“. Originell auch die Kulturbeiträge: einige Musikkabarett-Nummern von Max Neuhofer und antirassistische Gedichte in Innviertler Mundart von Elfi Grömer.

Der Gedankenaustausch wird trotz des prallen Programms nicht zu kurz kommen – in den beiden Pausen und beim Buffet am Schluss (ab etwa 18.30 Uhr). Programm



 

Ruth Wodak: Wie Fremde zu „Fremden“ gemacht werden: Reden und Schreiben über MigrantInnen

Dienstag, 27. September 2011, 19 Uhr
Landesmuseum Linz, Museumstr. 14, Festsaal


Univ.Prof. Dr. Ruth Wodak, Universität Lancaster (früher Österreichische Akademie der Wissenschaften, 1996: Wittgenstein-Preisträgerin für Spitzenforschung)

Konstruktionen des Fremden bedienen sich einer großen Bandbreite an sprachlichen Mustern und visuellen Bildern. Ruth Wodak zeigt in ihrem Vortrag an vielen Beispielen, wie in Medien und in Wahlkämpfen (in der Schweiz, in Österreich, in England usw.) „Fremde“ und MigrantInnen in Wort und Bild dargestellt werden. Sie weist im Detail nach, wie weit die fremdenfeindliche Rhetorik, die wir vom rechten Rand des politischen Spektrums kennen, bereits in der politischen Mitte zu finden ist: offen und versteckt werden „Fremde“ ausgegrenzt.

Eine Veranstaltung der Markierungen - Gespräche zur kulturellen Vielfalt in Kooperation mit dem Zentrum für Soziale und Interkulturelle Kompetenz, Johannes Kepler Universität Linz und SOS-Menschenrechte.

Link: www.markierungen.at
Download: Einladung



 

Sommerkino

„Almanya – Willkommen in Deutschland“
Regie: Yasemin Sandereli

Datum: Donnerstag, 1. September 2011

Einlass ab 19:30 Uhr
Filmstart um 20:30 Uhr
im Innenhof des Flüchtlingswohnheims Rudolfstraße 64, 4040 Linz!

Bereits traditionell findet heuer ein Sommerkino statt. Gezeigt wird der Film „Almanya – Willkommen in Deutschland“, der mit viel Humor und Einfühlungsvermögen die Geschichte von Hüseyin Yilmaz und seiner Familie erzählt, die Mitte der 60er Jahre ihre Heimat Türkei verlassen haben, um als Gastarbeiter das deutsche Wirtschaftswunder zu unterstützen.

Es gibt wieder einen kleinen Imbiss. Der Eintritt ist frei, freiwillige Spenden sind erbeten!

Die Vorführung findet nur bei Schönwetter statt, Ersatztermin ist Montag, der 5. September 2011.

In Kooperation mit dem Verein Vierteltreff Alt-Urfahr-West.

Download: Flyer



 

Hakuna Matata! Alles in bester Ordnung?

Aktionstag des BG/BRG Ramsauerstraße

SchülerInnen des BG Ramsauerstraße veranstalten einen Aktionstag und eine Spendenaktion für AsylwerberInnen des Flüchtlingswohnheims Rudolfstraße von SOS-Menschenrechte.

Teams aus SchülerInnen, LehrerInnen und AsylwerberInnen versuchen in einem Teambewerb verschiedene Aufgaben gemeinsam zu bewältigen.

Spenden sind von 9. Mai bis 20 Juni möglich!

wo: Schulhof, BG/BRG Ramsauerstraße 94, 4020 Linz
wann: Freitag, 20. Mai 2011, 13 Uhr

Download


 

Die Bettellobby OÖ ruft zum Protest!

1. Linzer Massenbetteln

Samstag, 5. März 2011, 14.00 Uhr - Linzer Landstraße

Der oberösterreichische Landtag wird am 10. März ein verschärftes Bettelverbot beschließen. Mit diesem Gesetz sollen arme Menschen von den Straßen vertrieben werden.

SOS-Menschenrechte unterstützt diese Aktion. Wir glauben, dass Betteln ein Menschenrecht für Menschen in Not ist.

Wir schliessen uns daher den Forderungen der Bettellobby OÖ. an:

Die Abschaffung aller Bettelverbote.
Das Ende der Kriminalisierung von bettelnden Menschen.
Die Bekämpfung der Armut und nicht die Bekämpfung der Armen.
Der öffentliche Raum muss allen gehören und nicht nur den Kaufkräftigen!

Plakat




 

"Grenzenloser Genuss in der Rathausgasse"

von SOS-Menschenrechte, Slow Food Linz und Biobäckerei Gragger

Slow Food Linz, SOS-Menschenrechte und die Biobäckerei von Helmut Gragger laden in der Rathausgasse zum interkulturellen Austausch ein. Asylwerber aus unterschiedlichen Ländern eröffnen geschmacklich, vielfältige Einblicke in ihr Heimatland. Ganz nach dem Motto „beim Essen kommen die Leut' zam" dienen diese Abende zur Förderung des gegenseitigen Verständnis. Beim nächsten Termin erwarten Sie Köstlichkeiten aus Palästina.

wo: Biobäckerei Gragger, Rathausgasse 1, 4020 Linz/Altstadt
wann: Dienstag, 1. Februar 2011, 19 Uhr

Achtung, geänderter Ort!


Anmeldung unter:

Philipp Braun (Slow Food Linz)
E: slowfood-linz@gmx.at oder
T: 0676-82523756

Download


 

Die Angst vor dem Fremden und das Zusammenleben in Europa

Wie kann die Menschlichkeit und der Respekt vor dem Anderen gestärkt werden angesichts von Verarmung, Abstiegsängsten und Verunsicherung?

Wann: Freitag, 21. Jänner 2011, 14.00 – 20.30 Uhr
Wo: Altes Rathaus Linz, Gemeinderatssaal

Verschleppte Probleme im Zusammenhang mit Migration, Asylgesetzgebung, Fremden­feindlichkeit haben in traditionell liberalen Ländern wie Dänemark, Holland und Frankreich, aber auch in Deutschland, Italien und Österreich mit ihrer faschistischen Vergangenheit rechtspopulistischen Parteien enorme Zugewinne bei Wahlen beschert. Und die großen Volksparteien laufen ihnen a us Angst vor einem Absturz wie jüngst in den Wiener Wahlen hinterher und meinen, sie müssten Parteien, die auf Ausgrenzung und Hass setzen, durch fortwährende Verschärfung der Asylgesetze und eine menschenverachtende Abschiebepraxis die Schneid abkaufen. Diese Entwicklung mit mindestens 20.000 Todesopfern, die die Abschottung Europas nach außen bisher gekostet hat, gefährdet das große Friedensprojekt Europa.

Ein Symposion der „Friedensinitiative der Stadt Linz“ im Rahmen des Programms 25 Jahre Friedensstadt Linz. In Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Linz, Pax Christi Oberösterreich, Sozialreferat der Diözese Linz, SOS Menschenrechte und Evangelisches Bildungswerk OÖ, gefördert von der Gesellschaft für politische Bildung

Lesen Sie mehr
Flyer (Download)


 

Foto: Reinhard Werner
DIMITRÉ DINEV
„Integration und Menschenrechte“

Wann:
Dienstag, 7. Dezember 2010, 18 Uhr
Wo: Landesgalerie Linz, Festsaal, Museumstraße 14, 4020 Linz

Dimitré Dinev liest zum Thema „Integration und Menschenrechte“ anlässlich des Tages der Menschenrechte am 10. Dezember 2010. Anschließend im Gespräch mit Dr.in Christine Haiden.

Musikalische Untermalung:
MORICO Mori Guscheh, Santur / Lucia Karning, Gitarre u. Gesang / Sieglinde Ennikl, Percussion

Internationale Köstlichkeiten Gedankenaustausch und Möglichkeiten zum Gespräch bei internationalen Köstlichkeiten, zubereitet von BewohnerInnen des Flüchtlingswohnheimes Rudolfstraße/Urfahr von SOS-Menschenrechte.

Wir ersuchen um Anmeldung bis Freitag, 3. Dezember 2010: Tel. 0732/777404-0, office@sos.at

Einladung (Download)


 

Gedenkrede von Gunther Trübswasser anlässlich der Gedenkfeier zur „Reichskristallnacht“ am jüdischen Friedhof Steyr am 9. November 2010

Am 9. November 2010 jährte sich die „Reichskristallnacht“ zum 72. Mal. Am 9. November 1938 inszenierten die Nationalsozialisten ein Pogrom gegen die jüdische Bevölkerung. Geschäfte wurden geplündert, Synagogen zerstört und jüdische Bürger verhaftet. 18 Steyrer Juden wurden in der Berggasse eingesperrt, darunter auch drei Kinder.

Hier die Rede von Gunther Trübswasser zum Download.

 

MARKIERUNGEN - Gespräche zur kulturellen Vielfalt

„WIR BRAUCHEN PFLEGE“: Migration und Alter
Wann:
Mittwoch, 17. November 2010, 16:00 - 20:00 Uhr
Wo:
Fachhochschule OÖ., Campus Linz, Garnisonstr. 21

Viele Migrantinnen und Migranten, die auf Grund ihres Alters Betreuung und Pflege brauchen, werden künftig vermehrt das Altwerden ebenso erleben, wie Angehörige der Mehrheitsgesellschaft. Sie werden ebenso auf Heime und mobile Pflege angewiesen sein. Großfamilien, wie sie in manchen Herkunftsländern die Pflege von älteren und pflegebedürftigen Menschen übernommen haben, existieren de facto nicht mehr. Neue Systeme und Plätze müssen geschaffen werden, doch sind wir schon bereit für diese Herausforderung?

Eine Veranstaltung der Markierungen, der FH OÖ., der Caritas OÖ. und migrare. Eintritt frei!
Lesen Sie mehr
Flyer (Download)



 

DER VOEST-NORICUM PROZESS
Rekonstruktion eines Politskandals - Ein Vergleich mit heute


Vor 20 Jahren begann in Linz der längste, teuerste und brisanteste Justizprozess der Zweiten Republik.
Sieben VOEST-Manager wurden verurteilt, drei Spitzenpolitiker später freigesprochen. Nachgezeichnet wird die „VOEST-NORICUM Affäre“ sowie der Verlauf dieses Prozesses vom April 1990 am Originalschauplatz Landesgericht Linz mit einem „Stadtforum“, veranstaltet von der Volkshochschule Linz und SOS-Menschenrechte.

Sechs Zeitzeugen ziehen auch aus menschenrechtlicher Sicht Bilanz und Vergleiche mit Skandalen der Gegenwart.

Datum: Donnerstag, 4.November 2010
Ort: Landesgericht Linz, Großer Schwurgerichtssaal
Beginn: 19 Uhr

Eintritt frei!

Lesen Sie mehr
Flyer (Download)





 

10 Jahre Land der Menschen OÖ – Aufeinander Zugehen

Am 15. Oktober 2010 feiert Land der Menschen OÖ – Aufeinander Zugehen sein 10-jähriges Bestandsjubiläum. SOS-Menschenrechte ist eine der Trägerorganisationen. Ab 18.00 sind im Alten Rathaus in Linz u.a. die Schauspielerin und Autorin Erika Pluhar mit ihrem Festvortrag „…nur weil die Angst so sehr gefügig macht.“, Landestheaterspieler Karl M. Sibelius und die Balkangruppe Jazzwa zu hören.

Datum: Freitag, 15. Oktober 2010
Ort: Altes Rathaus, Hauptplatz Linz
Beginn: 18 Uhr

Präsentiert werden unter anderem Antirassismus- und Zivilcouragespots, die gemeinsam mit der Kunstuniversität Linz erstellt wurden. Moderiert wird das bunte Programm von Dr.in Christine Haiden und orientalische Speisen sorgen für das leibliche Wohl.
Aufgrund von begrenzten Plätzen, bitten wir um rechtzeitige Anmeldung unter landdermenschen.ooe@aon.at. Nähere Informationen zum Verein unter www.landdermenschen.at.

Einladung





 

Workshop "Zivilcourage-aber wie?"

Das Zentrum für Soziale und Interkulturelle Kompetenz der Johannes-Kepler-Universität veranstaltet gemeinsam mit SOS-Menschenrechte, Volkshilfe OÖ, Caritas OÖ und Kath. Aktion OÖ einen Trainingsworkshop zum Thema Zivilcourage.

Wann: Samstag 09.10.2010; 10.00 – 18.00 Uhr
Wo: Johannes Kepler Universität Linz

Teilnahmegebühr
- 50,- Euro
- Für Mitglieder der Kepler Society, Studierende und Bedienstete der JKU sowie Mitglieder von SOS-Menschenrechte: 40,- Euro

Anmeldung und Information bis 26.09.2010 am Zentrum für Soziale und Interkulturelle Kompetenz, Johannes Kepler Universität Linz, Tel.: 0732/2468-3402 | cscc@jku.at


Infoblatt
Mehr




 





Markierungen – Gespräche zur kulturellen Vielfalt

„WIR Jugendliche im Abseits“

Mittwoch, 22. September 2010
19:30 Uhr, Wissensturm, VHS-Linz


Sehr oft sind es Jugendliche aus Zuwandererfamilien, die aus sozialen Gründen oder wegen mangelnder Bildung schlechtere Chancen für ein erfolgreiches Leben und eine berufliche Karriere haben. Nur allzu leicht geraten sie dadurch in ein gesellschaftliches Abseits, aus dem sie nur schwer wieder herauskommen. Dass Jugendliche der zweiten und sogar dritten Zuwanderergeneration es schwer haben, sich zu integrieren, ist eine Entwicklung, die nicht nur in Oberösterreich beobachtet wird. Deshalb sollen bei dem Diskussionsabend „WIR Jugendliche im Abseits“ international anerkannte Expertinnen und Experten, Erfahrungen von Streetworkern und Reaktionen und Perspektiven der Politik gehört werden. Die Fragestellung ist: Was kann und muss für diese Jugendlichen unternommen werden?

Zu Wort kommen,
Barbara Herzog-Punzenberger, Kultur- und Sozialanthropologin, Österreichische Akademie der Wissenschaften, Wien,
Kemal Bozay, Erziehungswissenschafter mit langjähriger Praxiserfahrung, Bochum, Autor des Buchs „. . . ich bin stolz, Türke zu sein!“,
Fatih Özköseoglu, Streetworker, Schärding.

Sie werden mit LHStV. Josef Ackerl, Landesrätin Doris Hummer und Landesrat Rudi Anschober diskutieren. (Moderation: Lothar Jochade, Geschäftsführer des Vereins I.S.I. – Initiativen für soziale Integration, Linz)

Eine Veranstaltung von „Markierungen – Gespräche zur kulturellen Vielfalt“ und der VHS Linz
Freier Eintritt!
Einladung




 

SOS-Menschenrechte kocht bei „REPAIR – sind wir noch zu retten / Ars Electronica Festival 2010“ auf!

SOS-Menschenrechte ist am Ars Eletronica Festival 2010 vertreten. Im Rahmen der Präsentation von Slow Food wird das Kochprojekt „Grenzenloser Genuss in der Hofgasse“ vorgestellt. Dazu gibt es kulinarische Köstlichkeiten aus aller Welt vor Ort, zubereitet von AsylwerberInnen aus den verschiedensten Ländern der Welt: Äthiopien, Palästina, Ex-Jugoslawien…
Gemeinsam mit der Biobäckerei Gragger und Slow Food Linz veranstaltete SOS-Menschenrechte in der Bäckerei Hofgasse einen interkulturellen Austausch. AsylwerberInnen aus unterschiedlichen Ländern eröffneten geschmacklich vielfältige Einblicke in ihr Heimatland. Ganz nach dem Motto „beim Essen kommen die Leut’ zam“ dienen diese Abende zur Förderung des gegenseitigen Verständnisses. Die Reihe soll im Herbst/Winter 2010/2011 fortgesetzt werden.

SOS-Menschenrechte beim Festival:
Am Do, 2.9., Mo, 6.9. und Di, 7.9. am Festivalgelände in der Tabakfabrik Linz/Gastronomiebereich
Öffnungszeiten: 2.9.; 6.9.: 10:00-19:00, 7.9.:16:00-22:00

Plan Tabakfabrik
Programm




 

Spendenaufruf der Fam. Harringer für Fam. Muradov

Am Montag, 28. 6. 2010 wurde Familie Muradov (Vater Aram, Mutter Ida und 5 Kinder zwischen 2 und 15 Jahren) um 5.30 aus den Betten gerissen, um nach Georgien abgeschoben zu werden. Die Familie packte ein paar Habseligkeiten ein und wurde von der Polizei abgeführt (der Vater mit Handschellen). Der 15-jährige Sohn Sarkis flüchtete in der Zwischenzeit.

Die Polizei vermutete Sarkis in unserem Haus. Mein Mann und ich waren in der Arbeit, unsere 15-jährige Tochter Selina war zuhause, weil sie krank war und schlief. Plötzlich wurde sie aus dem Schlaf gerissen, zwei Polizisten standen in ihrem Zimmer und fragten nach Sarkis. Sie hatte keine Ahnung, was da vor sich ging und musste mitansehen, wie ihr Zimmer durchsucht wurde und schließlich das ganze Haus. Die Polizei war durch eine unversperrte Tür ins Haus eingedrungen und laut § 75 des Fremdenpolizeigesetzes sei das legal gewesen.

Wir erfuhren in der Arbeit von diesen ungeheuerlichen Vorkommnissen in Wildenhag.
Die Hausdurchsuchung war die eine Sache. Die Abschiebung einer gut integrierten Familie wie die Muradovs war die andere. Wir kannten die Familie seit knapp 6 Jahren und waren befreundet. Die Kinder gingen teilweise zusammen zur Schule, waren zusammen bei der Feuerwehr (3 Muradovs) und wie es in der Nachbarschaft und unter Freunden so üblich ist, aßen und übernachteten sie einmal bei uns und dann bei ihnen. Die Eltern waren sehr hilfsbereit und wir unterstützten uns mit Nachbarschaftshilfe.

Dass sie nun zurück nach Georgien sollten, war für uns unglaublich und unvorstellbar. Und wo mochte sich wohl Sarkis aufhalten? Wie kann eine Familie abgeschoben werden und das minderjährige Kind ist unauffindbar?

Nun trauern wir mit anderen Nachbarn und Freunden um die nette Familie und möchten gerne helfen.

Der gesamte Hausstand der Familie Muradov (Kleider, Geschirr, Kinderbett, Buggy und sogar Windeln) wurde in unserem Haus untergestellt und die Familie steht in Georgien vor dem Nichts: Keine Papiere, kein Geld, keine Wohnung, keine Kleider, keine Arbeit, … Essen und Notunterkunft geben zur Zeit weitschichtig Verwandte. Sie wissen, nicht wie das weitergehen soll.

Wir haben ein Spendenkonto (BLZ 20306, Kontonummer 4010997) eingerichtet und hoffen, dass wir damit zu einem ersten Start helfen können:

Spendenkonto Fa. Muradov
Sparkasse
BLZ: 20306
Kontonummer: 4010997

SOS-Menschenrechte schließt sich diesem Aufruf an!




 

Afrika im Herz und am Teller

Menschliche Wärme statt politischer Kälte. Beim Sommerfest von SOS-Menschenrechte wurde nicht nur gemeinsam gelacht und getanzt, sondern auch die ehrenamtlichen HelferInnen des Projektes „Amigo“ geehrt.


Herrlicher Sonnenschein, rhythmische Trommelklänge und lachende Menschen.
Das sind die Zutaten, die das Sommerfest von SOS-Menschenrechte zu einem multikulturellen Ausdruck gemeinsamer Lebensfreude machte.


Lesen Sie mehr




 

Sommerfest des Vereins SOS-Menschenrechte

Do, 8. Juli 2010
Beginn 17 Uhr
im Garten des Flüchtlingswohnheims Rudolfstraße 64, 4040 Linz

Livemusik: Big Crazy Family, Tamina & the Mojos und Us United
Internationals Buffet mit Kebab


Die letzte Veranstaltung im Rahmen des interkulturellen Programms ist das alle Jahre wieder stattfindende Sommerfest des Vereins, diesmal im Garten des Flüchtlingswohnheims Rudolfstraße.
Das Fest bietet wieder erstklassige Livemusik und ein vielfältiges internationales Buffet, zubereitet von AsylwerberInnen.

Die Band Big Crazy Family steht für Qualität, war die Band doch schon Vorgruppe bei Joe Cocker. Gespannt darf man auf „Us United“ sein, ein Musikprojekt von Loucaz Steinherr und Almami, einem Asylwerber, die sich im Projekt AMIGO kennengelernt haben. Dazu gibt es ein afrikanisches Theaterstück unter der Regie von Daniel Gollme. Das bewährte internationale Buffet mit Schmankerln aus mehreren Ländern sowie ein Kebabstand runden das Fest ab. Für Kinder gibt es Henna-Tattoos und Hairdesign „African Style“. Politikprominenz aus Stadt und Land und viele Partner werden unsere Gäste sein und gemeinsam mit den HeimbewohnerInnen sowie haupt- und ehrenamtlichen MitarbeiterInnen diesen Abend im Zeichen des interkulturellen Dialogs genießen.

Eintritt ist frei, freiwillige Spenden erbeten! Die Wetterprognose ist gut und das Fest wird morgen stattfinden.





 

Interkulturelles Veranstaltungsprogramm im Flüchtlingswohnheim Rudolfstraße

Anlässlich der Fußball-WM in Südafrika veranstaltet SOS-Menschenrechte Österreich ein interkulturelles Veranstaltungsprogramm im Flüchtlingswohnheim Rudolfstraße. Wir laden sehr herzlich dazu und im Besonderen zum Sommerfest am Donnerstag, den 8.Juli 2010 ein.


Do, 24. Juni 2010, 16:00 Uhr: Tischfußballturnier & WM-Spiel Kamerun-Niederlande live

Do, 01. Juli 2010, 19:00 Uhr: Sommerkino „Der schwarze Löwe“, Open-Air

Do, 08. Juli 2010, 17:00 Uhr: Sommerfest des Vereins SOS-Menschenrechte

Bei allen Veranstaltungen internationales Buffet, zubereitet von HeimbewohnerInnen!
Alle Veranstaltungen im Garten des Flüchtlingswohnheims Rudolfstraße 64, 4040 Linz!

Nur bei Schönwetter! Freiwillige Spenden erbeten!

Wir freuen uns auf Dein/Ihr Kommen und ersuchen auch um Weiterleitung an Interessierte.

Flyer (pdf, ~ 2 MB)

Programm ...

Fotos vom Tischfussballturnier am 24.06.2010




 

Bildnachweis:ORF

Sommerkino

„Der schwarze Löwe“
Regie: Wolfgang Murnberger
mit Lukas Resetarits und Wolfgang Böck

Einlass ab 19 Uhr
Filmstart um 21 Uhr
im Garten des Flüchtlingswohnheims Rudolfstraße 64, 4040 Linz!

Anlässlich der Fußball-WM in Südafrika und im Rahmen der Initiative „Ke Nako - Afrika jetzt!“ veranstaltet SOS-Menschenrechte Österreich ein interkulturelles Veranstaltungsprogramm im Flüchtlingswohnheim Rudolfstraße.
Diesen Donnerstag, den 1. Juli 2010 findet um 19 Uhr ein Sommerkinoabend statt.

Bereits traditionell im Rahmen eines Sommerkinos (zum dritten Mal) wird die ORF-Produktion „Der schwarze Löwe“ von Regisseur Wolfgang Murnberger Open-Air gezeigt. Der Film zeigt die Integration und das Engagement von AsylwerberInnen in einem Fußballverein, bis sie abgeschoben werden.
Der Film erlangte aufgrund der vor kurzem stattgefundenen umstrittenen Abschiebung von Spielern des Vereins FC Sans Papiers traurige Aktualität. Ein beeindruckendes Erlebnis an einem interessanten Ort.

Wieder gibt es ein internationales Buffet. Eintritt frei, freiwillige Spenden erbeten! Die Wetterprognose verspricht schönes Wetter für den Kinoabend.







 




Die Tagungsreihe „MARKIERUNGEN – Gespräche zur kulturellen Vielfalt“ lädt herzlich ein zum Vortrags- und Diskussionsabend:

„WIR gemeinsam im Kindergarten: Chancen für ein Miteinander“
Donnerstag, 10. Juni 2010 ab 17:30 Uhr
ORF Landesstudio OÖ, Linz, Europaplatz 3

Das Kindergartenjahr 2009/2010 ist das erste, bei dem ein Gratiskindergarten realisiert und ein verpflichtendes letztes Jahr eingeführt wurden. Das bedeutet, dass ein höherer Anteil von Kindern mit Migrationshintergrund einen gemeinsamen Kindergarten besucht hat, als je zuvor. Das wirft viele Fragen auf, deren Beantwortung nicht nur höchst aktuell ist, sondern auch Hinweise und Hilfen für künftige politische Entscheidungen geben soll.

Flyer (pdf, 23 KB)

Programm ...



 

Massenabschiebung nach Nigeria - Mark N. wurden abgeschoben

Wie schon medial angekündigt fand am Dienstag abend, dem 4. Mai 2010, die Abschiebung von 21 Personen nach Nigeria statt.
Das Innenminis­terium hat zu diesem Zweck ein Flugzeug gechartert und in den letzten Tagen alles ge­tan, um es zu „füllen“.

Unter den abgeschobenen Personen befand sich auch der 34jährige Mark N. aus Linz, der über viele Jahre von SOS-Menschenrechte begleitet wurde.
Mark N. ist bereits 2001 als Flüchtling nach Österreich gekommen, hielt sich rechtmäßig in Österreich auf und hat sieben Jahre auf den Abschluss des Asyl­verfahrens gewartet. Er hatte sich sehr gut integriert und spricht gut Deutsch (ÖIF Prüfung A2). Mark N. ist Vater eines 4-jährigen Sohnes. Er lebte zwar von seiner Lebensgefährtin getrennt, erfüllte aber alle elterlichen Pflichten und hielt engen Kontakt zu seinem Sohn und der Mutter des Kindes. Diese hat sich auch für ihn eingesetzt. Hr. N. war auch willens, wenn es die Gesetzeslage erlaubte, einer Erwerbsarbeit nachzugehen und hatte auch schon eine Einstellungszusage vorgelegt. Damit wäre auch eine Selbsterhaltungsfähigkeit gegeben gewesen. Ein Verfahren auf Erteilung eines humanitären Aufenthaltstitels lief noch, eine Ent­scheidung darüber war offen.

Trotzdem wurde Mark N. am Abend des 2.5.2010 von der Polizei festgenommen und an­schließend, ohne dass er sich von seinem Kind und dessen Mutter verabschieden konnte, nach Wien gebracht. Im „Anhaltezentrum“ Wien, Roßauer Lände, wartet er auf seine Abschiebung, die am Dienstag stattfand.

Ein letzter Versuch, über eine Intervention bei Innenministerin Maria Fekter, Mark N. wenigstens die Entscheidung des Antrags auf humanitären Aufenthalt abzuwarten, schlug fehl!

Gunther Trübswasser, Vorsitzender von SOS-Menschenrechte: „ Der Fall zeigt wieder einmal die unmenschliche Abschiebepraxis auf. Noch dazu war ein Antrag auf Gewährung eines humanitären Aufenthaltsrechts in Bearbeitung.“

Soviel zu den Menschenrechten und zur Mitmenschlichkeit in Österreich!

Download Artikel im Kurier (pdf, 580 KB)




 

Crossing Cultures oder alles ist CIRCO FANtazzTICO
Ein filmischer Themenabend über Kunst als gelebte Wirklichkeit in Afrika und Lateinamerika.

Österreich-Premiere 2010

Wann: 11. Mai 2010, 20 Uhr
Wo: Theater Phönix, Wiener Straße 25, 4020 Linz

Film Crossing Cultures. 30 min, Buch und Regie: Carola Mair
Film Circo Fantazztico, 30 min, Buch und Regie: Carola Mair

anschließend Diskussion mit:
Filmemacherin Carola Mair
Gunther Trübswasser, Vorsitzender SOS-Menschenrechte
Michael Fanizadeh, Politologe, VIDC Kulturen der Bewegung
Tilmann und Ruth Schleicher, Zirkus Kaos Wien

Moderation: Silvana Meixner, ORF Heimat fremde Heimat
Laudatio: Dr. Georg Woutsas, Gesandter BMEIA, Sektion V – Kulturpolitik

Internationales Buffet zubereitet von den Bewohnerinnen des Flüchtlingswohnheims
Rudolfstrasse, SOS-Menschenrechte, Linz.

Download Flyer (pdf, 176 KB)



 

Politische Sprache prägt die Wahrnehmung, Integration als aktuelle politische Herausforderung wird verdrängt
Veranstaltungsbericht „Dem Volk auf’s Maul g’schaut?“, 28.01.2010

Über 120 Personen diskutierten im voll besetzten Veranstaltungssaal des Wissensturms mit Dr. Hans Rauscher (Journalist „DerStandard“), Dr. Walter Ötsch (Professor an der JKU) und Milan Ilic (Cartoonist) zum Thema „Politische Sprache in der aktuellen Asyldebatte“.

Die Organisatoren der Gesprächsreihe „Markierungen – Gespräche zur kulturellen Vielfalt“, SOS-Menschenrechte und die VHS Linz luden zu einer Diskussion zu einem brisanten Thema.



Lesen Sie mehr ...

 



 

Trübswasser: „Nie wieder!“ zu bekennen, heißt auch gegen Rassismus und für die Menschenrechte in unserer heutigen Gesellschaft einzutreten.

Aus Anlass des Gedenkens an die Befreiung des Konzentrationslagers Mauthausen und seiner vielen Nebenlagen vor 65 Jahren erinnert der Vorsitzende von SOS-Menschenrechte, Gunther Trübswasser an die schrittweise Missachtung der Menschenrechte, die in letzter Konsequenz zur Menschheitskatastrophe unter der Naziherrschaft geführt habe: „Lange bevor Menschen wegen ihres Glaubens, ihrer Gesinnung, ihrer Herkunft oder anderer Merkmale geknechtet und ermordet wurden, hat man ihnen zuerst die Menschenwürde genommen. Bereits in den 20er und frühen 30er Jahren des vorigen Jahrhunderts waren Juden, Sinti und Roma, Menschen mit Behinderungen und Angehörige anderer Minderheiten Diskriminierungen und menschenverachtender Attacken ausgesetzt.“

Wer heute an die Gräuel des Nationalsozialismus erinnere, müsse auch an das Aufkeimen von Fremdenfeindlichkeit und Rassismus und deren gesellschaftliche Akzeptanz denken, so Trübswasser weiter: „Nie wieder, zu bekennen, heißt auch an Symptome in unserer heutigen Gesellschaft zu erinnern, wenn wiederum Flüchtlinge und Fremde pauschal diskriminiert werden, sie als Missbrauchstäter und potentielle Kriminelle angesehen werden. Vor allem dann, wenn solche Pauschalurteile auch in die Tagespolitik Eingang finden.“

Man könne nicht reinen Gewissens auf die humanitären Versäumnisse des vorigen Jahrhunderts hinweisen, ohne auf die zunehmenden Fremdenfeindlichkeiten und rassistischen Äußerungen der Gegenwart Bezug zu nehmen, gibt Trübswasser zu bedenken. „Die Achtung der Menschenrechte, der Würde und Integrität jedes einzelnen Menschen muss wieder Beachtung finden. Dazu gehört auch und gerade der Umgang mit Flüchtlingen, mit Menschen, die jahrelang ein Asylverfahren durchlaufen, sich integrieren und letzten Endes unter menschenverachtenden Umständen abgeschoben werden.“ „Nie wieder!“ sei eine Verpflichtung, auch im Hier und Jetzt der Menschenverachtung entgegenzutreten, so Trübswasser abschließend.





 

Presseaussendung:

Österreich verlässt in der Asyldebatte immer mehr rechtsstaatliche und humanitäre Normen

„Die neuesten Vorschläge aus dem Innenministerium für eine Anwesenheitspflicht von AsylwerberInnen im Zulassungsverfahren zeigen einmal mehr, dass eine Politik der Vorurteile und Stimmungsmache betrieben wird“, so der Vorsitzende von SOS-Menschenrechte Österreich, Gunther Trübswasser.

„Die Vorschläge im Gesamten seien untragbar und widersprechen allen Werten und Haltungen, die ein offenes und demokratisches Land auszeichnen. Aus undifferenzierten Vorurteilen, etwa dass AsylwerberInnen eine potentielle Gefahr für die Gesellschaft darstellen, dürfen keine politische Entscheidungen abgeleitet werden.“, so Trübswasser weiter...

Lesen Sie mehr ...






 


AMIGO erhielt den Integrativen Jugendpreis YOUMI der Stadt Linz

Am 26. November 2009 wurde der integrative Jugendpreis YOUMI der Stadt Linz verliehen. Dabei wurde auch das Projekt „AMIGO-Flüchtlingsbuddies für AsylwerberInnen“ von SOS-Menschenrechte ausgezeichnet. AMIGO bietet interessierten Ehrenamtlichen die Möglichkeit eine/n ASylwerberIn, jugendlich oder erwachsen, als Buddy ein Jahr zu begleiten und im Alltagsleben zu unterstützen. Dazu gibt es Einschulungen und Workshops zu verschiedensten Themen wie Asyl, Flucht, Integration, interkulturelles Lernen sowie Stammtische und Reflexionsgruppen. Derzeit unterstützen bereits 24 Buddies freiwillig und ehrenamtlich AsylwerberInnen.

Die Jury begründete ihre Entscheidung damit, dass darüber hinaus Personen erreicht werden, die sich üblicherweise nicht mit dem Flüchtlingsthema auseinandersetzen. Es kommt zum erwünschten Dialog über Gegensätze hinweg und der Überwindung unterschiedlicher Migrations- und Kulturgrenzen. Sozialreferent Vizebürgermeister Klaus Luger überreichte den Linzer Jugend-Integrationspreis 2009 im Wert von 500 Euro an Mag.a Elisa Roth.





 


Ein Abend im Zeichen der Menschenrechte - Goldenes Verdienstzeichen für Mag. Andreas Gruber

Am 3. Dezember 2009 fand im Festsaal der Landesgalerie Linz der „Abend der Menschenrechte“ statt, um sich mit den Menschenrechten auseinander zu setzen und Mag. Gruber als langjährigen Vorsitzenden von SOS-Menschenrechte zu ehren.

Lesen Sie mehr ...



Land OÖ/Kraml



 


Soeben erschienen: Handbuch gegen Stammtischparolen

„Land der Menschen“ hat ein Handbuch zum besseren Umgang mit Vorurteilen gegenüber sogenannten „AusländerInnen“ herausgegeben.

Lesen Sie mehr ...



 

Presseaussendung:

SOS-Menschenrechte zum negativen Asylbescheid für Arigona Zogaj: „Das hat mit Rechtsstaatlichkeit nichts mehr zu tun.“

Heftige Kritik an der neuerlichen menschenverachtenden Vorgangsweise des Innenministeriums im Fall des negativen Asylbescheids für Arigona Zogaj übte der Vorsitzende von SOS-Menschenrechte, Gunther Trübswasser: „Das hat nichts mehr mit einem Rechtsstaat zu tun, denn Rechtsstaatlichkeit würde bedeuten, dass auch die in der Verfassung verankerten Menschenrechte Beachtung fänden. Was derzeit in keiner Weise der Fall ist!“

Lesen Sie mehr ...



 

Gunther Trübswasser ist neuer Vorsitzender des Vereins SOS-Menschenrechte Österreich

Der ehemalige Landtagsabgeordnete der Grünen übernimmt den Vorsitz des Vereins SOS-Menschenrechte von Mag. Andreas Gruber , Filmregisseur und Professor an der Filmhoch-schule München.

Gunther Trübswasser war zuletzt Landtagsabgeordneter der Grünen und deren langjähriger Menschenrechtssprecher. Als Ziel in der näheren Zukunft nennt Trübswasser die Revitalisierung des Flüchtlingswohnheims in der Rudolfstraße in Linz/Urfahr sowie die Einrichtung eines „Hauses der Menschenrechte“ als Vermittlungs- und Kompetenzort für Menschenrechte in Oberösterreich. Dabei sollen neben einer Anlaufstelle inhaltliche Angebote für verschiedene Zielgruppen bereit gestellt werden sowie ein Monitoring für Menschenrechtsverletzungen eingerichtet werden.
G. Trübswasser steht weiterhin für eine starke und unabhängige Stimme gegen Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und für Toleranz und Solidarität.

Andreas Gruber war knapp 15 Jahre Vorsitzender des Vereins. Mag. Gruber übernahm im Jahr 1995 den Vorsitz des Vereins SOS-Mitmensch Oberösterreich. In seine Zeit als Vorsit-zender wurden das Flüchtlingswohnheim in der Rudolfstraße 1996 sowie weitere SOS-Menschenrechte Betreuungsprojekte in Linz realisiert. Im Jahr 2000 wurde der Verein in SOS-Menschenrechte umbenannt. Von 2004 bis 2006 war der Verein auch in der Erstauf-nahmestelle Traiskirchen aktiv. In die Zeit des Vorsitzes von Mag. Gruber fielen auch An-strengungen und Aktivitäten zur Bewusstseinsbildung im Bereich der Menschenrechte. Neben Workshops in Schulen sind sowohl die Galanacht der Menschenrechte im Jahr 1998 sowie die Initiierung des Menschenrechtspreises im Jahr 1996 zu erwähnen.
Mag. Gruber hat sich durch die filmische Beschäftigung mit den Themen Menschenrechte und Asyl - hier ist zu erwähnen der Film „Welcome Home“ - sowie durch eine starke Stimme in der Öffentlichkeit für AsylwerberInnen, Flüchtlinge und die Einhaltung der Menschen-rechte hervorgetan.

Quellenangaben Bild: Grüne



 

Niederschmetternde Bilanz der Plattform Bleiberecht zum Tag des Bleiberechts

Max 400 Personen haben erstmals Bleiberecht erhalten. Davon 4 Fälle in Beirat. Tausende leer ausgegangen.

Am 10. Oktober ist Tag des Bleiberechts. Aus diesem Anlass zieht die Plattform Bleiberecht Bilanz über das Bleiberechtsgesetz, das am 1. April des Jahres in Kraft getreten ist. Und diese fällt niederschmetternd aus: Nur rund 400 Personen haben nach Schätzungen der Plattform Bleiberecht mit dem neuen Gesetz einen humanitären Aufenthaltstitel erhalten. (Gegenüber 300 humanitären Titeln im Vorjahr 2008)
"Letzes Jahr gingen wir von 5000 oder mehr Anspruchsberechtigen für ein Bleiberecht aus. Nicht einmal ein Zehntel davon hat Bleiberecht erhalten. Das Gesetz wird der Anforderung, lange hier lebenden Menschen ohne gesicherten Titel eine Lösung zu bieten, nicht gerecht", heißt es in der schriftlichen Stellungnahme der Plattform Bleiberecht.

Lesen Sie mehr ...

 



 

Presseaussendung SOS-Menschenrechte Österreich

Schubhaft in Österreich und verschärfte Asylbestimmungen sind menschenrechtswidrig

SOS-Menschenrechte bedauert sehr, dass aufgrund der unmenschlichen Bestimmungen des Asylwesens ein Aslywerber in der Schubhaft sterben musste. Umso mehr fordert SOS-Menschenrechte Aufklärung und Transparenz, wie es zu dem tragischen Tod gekommen ist.
Die Fälle Marcus Omofuma und Yankuba Ceesay haben gezeigt, dass Fehlentwicklungen im österreichischen Asylwesen vorhanden sind. Vorsitzender von SOS-Menschenrechte Andreas Gruber: „Das Innenministerium und die Verantwortlichen haben nichts daraus gelernt. Sowohl europäische Stellen wie auch der eigene Menschenrechtsbeirat kritisieren seit längerem die schlechten Bedingungen der medizinischen Versorgung und der Betreuung von Schubhäftlingen. Die Zustände sind schlechter als in der Strafhaft. Dazu wird die Betreuung der Schubhäftlinge finanziell ausgehungert und wie auch im konkreten Fall an Organisationen vergeben, die sich im Zweifelsfall als Dienstleister des Innenministeriums sehen und nicht als Anwälte der Schubhäftlinge.“
Anlässlich der nun vereinbarten schärferen Asylbestimmungen äußert SOS-Menschenrechte größte Bedenken, was den Umgang mit AsylwerberInnen in Österreich betrifft. Die Verschärfungen werden von den Regierungsparteien mit dem pauschalen Argument des Asylmissbrauchs und damit mit der Diskriminierung vieler Flüchtlinge gerechtfertigt. Die Ausweitung der Schubhaft, wie auch die verschärften Bedingungen bei Asylanträgen und der Feststellung der Minderjährigkeit sind nicht nur zum Teil ökonomisch Unsinn, sondern zur Gänze menschenunwürdig.
„Der breite Konsens in dieser Frage wäre bis vor ein paar Jahren nicht möglich gewesen und ist einem demokratischen Land wie Österreich nicht würdig. Die Spirale in der Verschärfung der Asylbestimmungen dreht sich immer weiter“, so Mag. Andreas Gruber weiter. SOS-Menschenrechte fordert die politischen Verantwortlichen auf, für eine qualitative und menschenwürdige Betreuung der AsylwerberInnen sowie ein faires Asylverfahren zu sorgen und die politische Unkultur, AsylwerberInnen als Sündenböcke Nummer 1 in Österreich abzustempeln, einzustellen.

Download Presseaussendung (pdf, 25,4 KB)

Rückfragehinweis:
Mag. Christian Cakl
e-mail: cakl@sos.at
Mobil: 0699/18804047



 

Sommerfest 09: Ein rauschendes Fest

Volles Haus beim Sommerfest von SOS-Menschenrechte im neuen Südflügel des Linzer Schlosses. Rund 800 BesucherInnen waren von der Wiener Tschuschenkapelle und den anderen Bands begeistert.

Am 10. Juli fand im kürzlich neu eröffneten Innenhof des Linzer Schlosses das bereits traditionelle Sommerfest von SOS-Menschenrechte statt. Vorstandsvorsitzender Mag. Andreas Gruber begrüßte die Gäste, darunter auch Vizebürgermeister Dr. Erich Watzl, LTAbg. Mag.a Jasmine Chansri, Vorstandsdirektor der VKB-Bank Mag. Christoph Wurm und die Vereinsvorstände LTAbg. Gunter Trübswasser, Uni-Professor Dr. Walter Ötsch und Hausherr Landemuseen-Direktor Dr. Peter Assmann, der sich über die erste Open-Air-Veranstaltung im neuen Linzer Schloss freute.

Lesen Sie mehr ...

 



 

AsylwerberInnen kochten international in der Biobäckerei Gragger

Initiiert von Biobäcker Helmut Gragger startete Slow Food Linz und SOS-Menschenrechte am 26. Mai 2009 in der Biobäckerei in der Hofgasse die Veranstaltungsreihe „Grenzenloser Genuss in der Hofgasse“. AsylwerberInnen aus dem Flüchtlingswohnheim Rudolfstraße aus der Mongolei und dem Kosovo kochten an zwei Abenden traditionelle Gerichte und gewährten den BesucherInnen Einblick in ihre Kultur, ihr Heimatland und ihr Leben. Ganz nach dem Motto „Beim Essen kommen die Leut’ zam“ ist der Ausbau des Verständnisses für andere Kulturen und Länder Motivation dieser Veranstaltungsreihe. An diesen Abenden stand neben dem kulinarischen Genuss auch der Dialog und die Information über die Situation von AsylwerberInnen in Österreich und deren Herkunftsländern im Vordergrund.

Lesen Sie mehr ...

 




SOS-Menschenrechte kritisiert den Gesetzesentwurf für einen humanitären Aufenthalt


Gemeinsam mit der „Asylkoordination Österreich“ hat SOS-Menschenrechte zum Gesetzesentwurf für eine Neuregelung des humanitären Aufenthalts/Bleiberechts eine Stellungnahme verfasst und diese im Begutachtungsverfahren eingebracht.
Grundsätzlich ist festzustellen, dass zwar ein Antragsrecht eingeräumt wird, aber dafür verschiedene Aufent-haltstitel vorgesehen sind, die spezifischen Hindernisse beinhalten. Eine umfassende Bleiberechtsregelung, die einerseits vielen integrierten LangzeitasylwerberInnen und deren Familien eine sichere Zukunft in Österreich ermöglichen würde, andererseits die Asylbehörden von langjährig anhängigen Verfahren entlasten würde, wird dadurch nicht geschaffen.

Lesen Sie mehr ...

Stellungnahme humanitärer Aufenthalt (pdf, ~ 73 KB)



Stellungnahme SOS-Menschenrechte

Schließung Flüchtlingswohnhaus Kirchschlag – Kostendeckender Betrieb nicht mehr möglich

Der Verein SOS-Menschenrechte sieht sich aus wirtschaftlichen Gründen gezwungen, das Flüchtlingsquartier in Kirchschlag/Linz mit Ende März 2009 zu schließen.
Im Rahmen der zwischen Bund und Ländern vereinbarten Grundversorgung für hilfs- und schutzbedürftige Fremde werden Hilfsorganisation wie SOS-Menschenrechte mit der Betreuung und Unterbringung von AsylwerberInnen beauftragt. Die Kostensätze, die die Hilfsorganisationen für die Betreuung und Unterbringung erhalten, sind seit der Einführung der Grundversorgung im Jahr 2004 nicht angehoben worden. Aufgrund der jährlich steigenden Personal- und Betriebskosten ist SOS-Menschenrechte nicht mehr in der Lage, das Flüchtlingswohnhaus Kirchschlag kostendeckend zu führen. Eine zusätzliche Finanzierung durch Eigenmittel oder andere Flüchtlingsquartiere, die von SOS-Menschenrechte geführt werden, ist aufgrund der geringen Größe des Vereins nicht möglich.
Hinzu kommt, dass aufgrund der restriktiven Asylpolitik die Zahl der AsylwerberInnen in den Jahren 2007 und 2008 gegenüber den Vorjahren zurückgegangen ist und nicht mehr alle bestehenden Betreuungseinrichtungen benötigt werden.

SOS-Menschenrechte bedauert sehr, dass es diese gut funktionierende und in der Gemeinde Kirchschlag anerkannte und integrierte Betreuungseinrichtung nicht mehr geben wird. Mag. Andreas Gruber: „Das Flüchtlingswohnhaus Kirchschlag war ein Vorzeigeprojekt im Bereich der Flüchtlingsbetreuung in Gemeinden. Die Zusammenarbeit mit der Gemeinde, verschiedensten örtlichen Gruppierungen und ehrenamtlichen GemeindebürgerInnen funktionierte sehr gut, die KlientInnen wurden akzeptiert und auch in das Gemeindeleben integriert. Umso bitterer ist es, diese Einrichtung schließen zu müssen.“

Die betroffenen AsylwerberInnen haben weiterhin Anspruch auf Grundversorgungsleistungen und werden bis Ende März 2009 in anderen Quartieren untergebracht werden. Die Übersiedlung der AsylwerberInnen in anderen Quartiere wird gemeinsam mit der Sozialabteilung des Landes Oberösterreich vorbereitet. Dabei werden die individuellen Bedürfnisse der BewohnerInnen weitestgehend berücksichtigt werden.

Im Sinne des Leitbildes wird SOS-Menschenrechte darauf achten, dass die Rechte von AsylwerberInnen gewahrt bleiben und sich weiterhin für AsylwerberInnen, Flüchtlinge und Fremde in Österreich einsetzen und konkret helfen.




 

SOS-Menschenrechte - Sommerfest 09

Das Sommerfest von SOS-Menschenrechte steht im Zeichen von Kultur und Integration. Es soll ein Fest für alle BewohnerInnen der Stadt sein. Das Sommerfest wird wie immer kulinarisch von den BewohnerInnen des Flüchtlingswohnheims in der Rudolfstraße versorgt.

Wir möchten das Fest als Integrationsmaßnahme sehen, das einen kulturellen Beitrag zur interkulturellen Kommunikation leistet.

Wo: Innerer Schlosshof, Linzer Schloss
Wann: Freitag, 10. Juli 2009, 17 Uhr

Download:

Plakat Sommerfest 09 (pdf, ~ 675 KB)
Flyer Sommerfest 09 (pdf, ~ 570 kB)


 

 "Grenzenloser Genuss"

von SOS-Menschenrechte, Slow Food Linz und Biobäckerei Gragger


Initiiert von Biobäcker Helmut Gragger starteten Slow Food Linz und SOS-Menschenrechte am 26. Mai 2009 in der Biobäckerei in der Hofgasse die Veranstaltungsreihe „Grenzenloser Genuss in der Hofgasse“. AsylwerberInnen aus unterschiedlichsten Ländern werden traditionelle Gerichte kochen und dabei Einblick in ihre Kultur, ihr Heimatland und ihr Leben gewähren. Ganz nach dem Motto „Beim Essen kommen die Leut’ zam“ ist der Ausbau des Verständnisses für andere Kulturen und Länder Motivation dieser Veranstaltungsreihe. An diesen Abenden soll neben dem kulinarischen Genuss auch Raum für Dialog und für Informationen über die Situation von AsylwerberInnen in Österreich und deren Herkunftsländern sein. Den Auftakt bildete ein Paar aus der Mongolei, das die Gäste auf eine kulinarische Reise in ihre Heimat führte.

Beim nächsten Termin am 23. Juni 2009 erwarten Sie kosovarische Köstlichkeiten.

wo: Biobäckerei Gragger, Hofgasse 3, 4020 Linz/Altstadt
wann: Dienstag, 23. Juni 2009, 20 Uhr

Anmeldung unter:

Philipp Braun (Slow Food Linz)
E: slowfood-linz@gmx.at oder
T: 0676-82523756

Download:

Kosovo.pdf (pdf, ~ 210 KB)


 

Wahn & Sinn der Krise

Festival Gegentöne 2009
Das Fest mit sozialpolitischer Vision

Wo: Wissensturm Linz
Wann: Samstag, 27.Juni 2009, ab 9 Uhr

Lesen Sie mehr ...

Download:

Programm Gegentöne 09 (pdf, ~ 670 KB)
Plakat Gegentöne 09 (pdf, ~ 440 kB)

 


 

Buchpräsentation mit Diskussion

„Dem Krieg entkommen? Tschetschenien und TschetschenInnen in Österreich“
Herausgeber: Herwig Schinnerl, Thomas Schmidinger

Wann: Mittwoch, 17. Juni 2009, 19:30 Uhr
Wo: Wissensturm, VHS Linz
mit: Herwig Schinnerl (Herausgeber), Verena Roschger, Ruslan Chapkhanov (AutorInnen), Anny Knapp (Asylkoordination Österreich), David Pfarrhofer (Meinungsforscher, MARKET-Institut)

Thomas Schmidinger und Herwig Schinnerl nahmen diese Aktualität sowie den Mangel an wissenschaftlicher Literatur zum Anlass, ExpertInnen aus verschiedenen Bereichen Blicke hinter die Kulissen werfen zu lassen. JournalistInnen und WissenschaftlerInnen, Betroffene und HelferInnen liefern Beiträge über die Lage in Tschetschenien, historische Zusammenhänge, die Migration nach und die Integration in Österreich.

Eine Veranstaltung von SOS-Menschenrechte, Verein Markierungen und Volkshochschule Linz.

Download:

Einladung_Buchpräsentation (pdf, ~ 80 KB)


 

Abschluss des Projekts „3 tage fremd“ mit einer Podiumsdiskussion

Fünf engagierte KirchschlagerInnen nahmen die Schließung des Flüchtlingswohnhauses vom Verein SOS-Menschenrechte in Kirchschlag zum Anlass und realisierten das Projekt „3 tage fremd“.

Lesen Sie mehr ...


 

Projekt „3 tage fremd“

Mit der Schließung des Flüchtlingswohnheimes in Kirchschlag bei Linz, das bisher von dem Verein „SOS-Menschenrechte“ betreut wurde, verabschiedet sich eine Gemeinde von einer Einrichtung, die sehr kontroverse Meinungen hinterlassen hat. Karina Stockhammer, Sebastian Ernst, Mathias Kaineder, Andreas Wipplinger und Gerhard Pettinger initiierten aus diesem Anlass das soziale Kulturprojekt „3tagefremd“.

Lesen sie mehr…



HUMAN RIGHTS - LOCAL RIGHTS - GLOAL RIGHTS

Menschenrechstag im Museum Arbeitswelt Steyr (anläßlich 60 Jahre Deklaration der Menschenrechte)

Wann: Mittwoch, 10. Dezember 2008



Wo: Museum Arbeitswelt Steyr, Wehrgrabengasse 7, 4400 Steyr

Programm:
Präsentationen zahlreicher Menschenrechts- und Integrationseinrichtungen
Ausstellungen: working_world.net - Arbeiten und Leben in der Globalisierung; graffiti.rechts.extrem - Rechtsextreme Zeichen und Parolen Workshops zum Thema Menschenrechte, Flucht, Asyl von SOS-Menschenrechte
19:30 Uhr: Filmvorführung "WELCOME HOME" mit Regisseur Mag. Andreas Gruber (Eintritt: freiwillige Spende!)

Download:

Einladung Menschenrechtstagung (pdf, ~ 300 KB)

"WELCOME HOME" Information (pdf, ~ 100 KB)

 
 

Sesselmeer für ein humanitäres Bleiberecht

Rund 500 Menschen kamen am Freitag, den 10.10.2008 auf den Linzer Hauptplatz und setzten ein Zeichen für ein humanitäres Aufenthaltsrecht in Österreich. Das Sesselmeer symbolisierte, dass genug Platz in Österreich ist. VertreterInnen verschiedenster Organisationen, darunter der stellvertretende Vorsitzende von SOS-Menschenrechte LAbg. Gunther Trübswasser traten für ein Bleiberecht ein. Gunther Trübswasser appellierte auch daran, Herrn Mark Nwachukwuike zu unterstützen. Herr Nwachukwuike ist seit sieben Jahren in Österreich und erst jetzt wurde sein Asylantrag abgelehnt. Hr. Nwachukwuike hat einen zweijährigen Sohn.

Lesen Sie mehr ...


Sommerkino „Back To Africa“

Aufgrund eines Gewitters am 22. August müssen wir leider den Ersatztermin am 05. September wahrnehmen.

Wo: Garten des Flüchtlingswohnheims SOS-Menschenrechte, Rudolfstraße 64, 4040 Linz
Wann:
Freitag, 05. September 2008 , Filmstart 20:00 Uhr
nur bei Schönwetter – evt. Decke mitnehmen

Veranstalter: Verein „Vierteltreff Alt-Urfahr West“ und SOS-Menschenrechte Österreich

freier Eintritt

Lesen Sie mehr ...


Tolle Stimmung beim Sommerfest im Flüchtlingswohnheim Rudolfstraße
Rund 150 Gäste und HeimbewohnerInnen feierten gemeinsam


Am 10. Juli lud SOS-Menschenrechte heuer wieder traditionellerweise zum Sommerfest in das Flüchtlingswohnheim in der Rudolfstraße Linz/Urfahr. Da das Sommerfest des Vereins aufgrund des Baus des Südflügels heuer nicht wie gewohnt im Linzer Schloss stattfinden kann, wurde das Heimfest kurzerhand in das Sommerfest umfunktioniert.

Lesen Sie mehr ...


Tag des Bleiberechts am 10. Oktober 2008


Am 10. Oktober findet eine österreichweiter Aktionstag zum Bleiberecht statt. SOS-Menschenrechte unterstützt diesen Aktionstag und die Forderungen für ein menschenwürdiges Bleiberecht. Mit diesem Aktionstag wollen wir auf die Notwendigkeit einer menschenwürdigen Bleiberechtsregelung hinweisen. Wir appellieren an Wirtschaft, Politik, Interessensverbände und Zivilgesellschaft, einen Beitrag zu dieser notwendigen Debatte zu leisten und sich den Forderungen anzuschliessen.

Forderungen:

Eine menschenrechtskonforme Bleiberechtsregelung

Die europäische Menschenrechtskonvention garantiert die Achtung des Privat- und Familienlebens. Ob jemand aus humanitären Gründen bleiben kann, darüber befindet in Österreich derzeit allein der Innenminister. Ein solches Gnadenrecht hat in einem Rechtsstaat keinen Platz. Im Juni 2008 hat auch der Verfassungsgerichtshof ein rechtsstaatliches Verfahren eingefordert Wir fordern eine faire und menschenrechtskonforme Bleiberechtsregelung. Mit einem Antragsrecht für alle.

Wer fünf Jahre hier ist, kann jedenfalls bleiben

Fehlerhafte Asylentscheidungen des Innenministeriums verzögern die Asylverfahren. Betroffenen wird jahrelanges Warten zugemutet – mit dem Ergebnis, dass inzwischen Hunderte hier Wurzeln geschlagen haben: Dennoch ist die Zukunft dieser Menschen ungewiss. Kein weiterer Tag Lebenszeit dieser Menschen darf mehr verschwendet werden. Wer länger als fünf Jahre hier ist, kann bleiben!

Ein Kurswechsel in der Fremdenpolitik

Zu lange schon wird das österreichische Asyl- und Aufenthaltsregime von wahlpolitischen Interessen dominiert. Parteien setzten allzu oft auf plakative Slogans und Inszenierungen, statt auf die Entwicklung sachgerechter Lösungen. Darunter leidet das Allgemeinwohl – und die Menschen, die nach Österreich gekommen sind. Die Mängel des Fremdenrechtes wurden vielfach - auch von HöchstrichterInnen - kritisiert. Die unmenschlichen Härten und Schikanen des Fremdenrechtspakets 2005 müssen beseitigt werden. Wir fordern eine menschliche und vernünftige Politik, die Rechtsstaatlichkeit zum Prinzip macht, die Menschenrechte achtet und Integration fördert und nicht behindert.

Nähere Informationen unter www.tagdesbleiberechts.at

Aktion gegen Abschiebung - WAIT AND GO

ein Film by european seven.bee
Europagymnasium Baumgartenberg


Dieser Film wurde aus Anlass der tristen Situation der Asylwerber in Österreich
konzipiert und gedreht. Konkreter Anlass war der erfolgreiche zivile Widerstand
in Grein gegen einen Abschiebefall, wenige Kilometer vom Europagymnasium
Baumgartenberg entfernt.

SOS-Menschenrechte Österreich unterstützt diese Aktion.


Kurzinhalt:
Naxhije(17) wird abgeholt, mitten aus dem Unterricht in der Schule. Am Polizeirevier wartet schon
ihre Familie; ihr kleiner Bruder, die Eltern. Ihre Freundin Karin läuft ins Dorf, versucht ihren Vater,
der Bürgermeister der Gemeinde ist, zu alarmieren. Er hatte versprochen, der Familie zu helfen.
Ein Wetttlauf mit der Zeit beginnt...

Download:
Folder (pdf, ~ 700 KB)
Film (wmv, ~10 MB)


Der Umgang mit Fremden auf dem Prüfstand. Zwischen Optimismus und Pessismus

Im Sonntagsgespräch am 9.12.2007 stand das Thema „Arigona und die Folgen. Der Umgang mit Fremden in Österreich. Politische Kultur und Menschenrechte auf dem Prüfstand.“ zur Diskussion.

mehr Infos


Winterfest im Flüchtlingswohnheim Rudolfstraße

Auch heuer veranstaltet das Flüchtlingswohnheim Rudolfstraße am 13. Dezember um 17.00 Uhr wieder ein Winterfest. Nähere Infos siehe Einladung!


C&A spendete € 4.000,- für Projekte des Vereins SOS-Menschenrechte


Fr. Regina Drack, Gebietsmanagerin
von C&A übergab am Mittwoch, den
28. November 2007 eine Spende in
der Höhe von € 4.000,- an den Geschäfts-
führer von SOS-Menschenrechte Österreich,
Mag. Christian Cakl.

mehr Infos


Menschenrechtsbeirat sucht ÄrztInnen

Der Menschenrechtsbeirat im Innenministerium sucht für die Kommissionen in den Bundesländern Wien/Niederösterreich und Oberösterreich/Salzburg ÄrztInnen.
mehr Infos


Filmpremiere

"Kurz davor ist es passiert". Ein Film von Anja Salomonowitz

Mittwoch, 24. Oktober 2007 - 19.00 Uhr

Moviemento Linz
Dametzstraße 30

Anschließend:
Podiumsgespräch mit

Regisseurin Anja Salomonowitz
LAbg. Gunther Trübswasser (Stv. Vorsitzender von SOS-Menschenrechte Österreich)
MAIZ (angefragt)

lesen Sie mehr


Vizebürgermeisterin Dr. in Ingrid Holzhammer übergab einen neuen Kinderspielplatz im Flüchtlingsheim Rudolfstraße an SOS-Menschenrechte

Vizebürgermeisterin Dr.in Ingrid Holzhammer übergab am 2. Oktober 2007 einen neuen Kinderspielplatz im Flüchtlingsheim Rudolfstraße, den die Stadt Linz finanzierte, an SOS-Menschenrechte Österreich. Als Vertreter des Vereins waren Vorstandsvorsitzender Mag. Andreas Gruber, LTAbg. Gunther Trübswasser als stv. Vorsitzender, Geschäftsführer Mag. Christian Cakl sowie weitere Vorstandsmitglieder und MitarbeiterInnen anwesend.
mehr Infos


SOS-Menschenrechte fordert einen Abschiebungsstopp für langzeitintegrierte AsylwerberInnen und die Veröffentlichung des Kriterienkatalogs

Die dramatisch verlaufende Abschiebung der Familie Zogaj ist menschenverachtend. Bis zur Klärung der Anwendung der Kriterienliste für ein humanitäres Bleiberecht, die auch Verfahren integrierter AsylwerberInnen beeinflussen, soll ein vorläufiger Abschiebestopp eingesetzt werden.
mehr Infos


Der Berg groovt wieder

Es ist wieder soweit! Am 29. September 2007 lädt das Jugendzentrum Kirchschlag zum Benefizkonzert „Der Berg groovt 2007“ ein.
mehr Infos


Tod einer tschetschenischen Frau: SOS-Menschenrechte fordert Ermittlungen

SOS-Menschenrechte fordert Ermittlungen im Falle des Todes einer hochschwangeren tschetschenischen Frau und dem ungeborenem Kind im Flüchtlingslager Bad Kreuzen. Die Vorwürfe, die von AsylwerberInnen erhoben werden, müssen geklärt werden.
lesen Sie mehr


Kein Kinderbetreuungsgeld für Flüchtlingskinder

SOS-Menschenrechte fordert in seiner Stellungnahme zur Novelle des Kinderbetreuungsgesetzes Kindergeld auch für subsidiär Schutzberechtigte.
lesen Sie mehr


Kein Spielraum für Grundrechte - Bericht des Menschenrechtsbeirats bestätigt die notwendige Reparatur des Fremdenrechts bei integrierten AsylwerberInnen

Der aktuelle Bericht des Menschenrechtsbeirats Österreich bestätigt die auch von SOS-Menschenrechte geforderte Erteilung von humanitären Aufenthaltsbewilligungen für AsylwerberInnen, die in Österreich integriert sind.
lesen Sie mehr

Keine Schubhaft für AsylwerberInnen – SOS-Menschenrechte Österreich unterstützt die Initiative „Flucht ist kein Verbrechen“



Das Forum Asyl hat eine Initiative unter dem Motto 'Flucht ist kein Verbrechen' gestartet, die von SOS-Menschenrechte Österreich unterstützt wird.
lesen Sie mehr


Toller Erfolg beim Sommerfest von SOS Menschenrechte - Rund 500 Gäste bei Andi Gabauer, Shy, Ritva und Fitsch



Linz, 25. Juni: Unter dem Motto „Sonne garantiert“ fand am 23. Juni beim Linzer Schloss das bereits dritte Sommerfest von SOS-Menschenrechte statt.
lesen Sie mehr


Projekt „Im Boot“ - Kooperation der Bundesbildungsanstalt für Kindergartenpädagogik und dem Flüchtlingsheim Rudolfstraße von SOS Menschenrechte Österreich





An der Bundesbildungsanstalt für Kindergartenpädagogik in Linz fand kürzlich ein außergewöhnliches Projekt statt. Es betitelte sich „IM BOOT“ und hatte die Situation von MigrantInnen in Linz zum Thema.
lesen Sie mehr


„Geben Sie Hoffnungen Farbe“ - Spendenspots für SOS Menschenrechte Österreich

Studierende des Studiengangs „Medientechnik und Design“ der Fachhochschule Hagenberg haben im Zuge eines Videoprojekts Spendenspots für SOS Menschenrechte Österreich produziert.
lesen Sie mehr

Jugendzentrum Kirchschlag hilft AsylwerberInnen - „Der Berg groovt 2006“

Anlässlich des Benefizkonzerts „Der Berg groovt 2006“ vom 18. November 2006, hat das Jugendzentrum Kirchschlag (JUZ) am 28. November 2006 Flüchtlingen, die im Wohnhaus Kirchschlag von SOS-Menschenrechte untergebracht sind, den Erlös von € 2.900,- übergeben.
lesen Sie mehr

Kundgebung der Plattform Zivilcourage
Anlässlich des Tages der Menschenrechte am 10. Dezember tritt die Plattform Zivilcourage für die Einhaltung der Menschenrechte in Österreich ein. Kundgebung am 9.12.2006 von 13 bis 15 Uhr am Schillerplatz in Linz.

„Let's do it together“

Im Rahmen der Aktion „72 Stunden ohne Kompromiss“ der Kath. Jugend Österreichs haben drei Schülerinnen aus dem BORG in Ried/Innkreis von 25. bis 28. Oktober drei Tage lang ein Erlebniswochenende für Bewohnerinnen der Wohngemeinschaft für unbegleitete minderjährige Mädchen organisiert und gestaltet... lesen Sie mehr

Stellenausschreibung Kommissionstätigkeit

Der Menschenrechtsbeirat im Innenministerium sucht in jedem Oberlandesgerichtssprengel MITGLIEDER für die KOMMISSIONEN des MENSCHENRECHTSBEIRATES. Die Tätigkeit wird abgegolten. lesen Sie mehr


Neue Waschmaschine dank Spendenaktion von Studierenden

Studierende der FH Linz, Studiengang Sozialarbeit, haben im Rahmen eines Projektes Spenden für SOS-Menschenrechte Österreich gesammelt und so den Kauf einer dringend benötigten Waschmaschine ermöglicht
lesen Sie mehr


10 Jahre Flüchtlingsheim Rudolfstraße

Am 1. Juli 1996 wurde das Flüchtlingsheim in der Rudolfstraße 64 in Linz eröffnet. Seit der Eröffnung des Heimes im Jahr 1996 konnten insgesamt über 2200 Menschen untergebracht werden.
lesen Sie mehr