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Wir haben Platz.

Nicht zuschauen – einfach helfen! Sofortige Rettung der Menschen aus den griechischen Lagern.

Eine Kindheit in Österreich bedeutet in den meisten Fällen einen guten Start ins Leben zu haben. Umso heftiger erschüttert es uns, unter welchen Bedingungen Menschen in den griechischen Lagern, wie beispielsweise dem Lager Kara Tepe auf Lesbos, leben müssen. Hunger, kein warmes Wasser, keine Heizung, kein Strom. Alles Umstände, die in einer Gewaltspirale zu Aggression, Kriminalität und Vergewaltigungen führen. Die Gefahr von verzweifelten Suiziden oder Selbstverstümmelungen ist sowohl bei Erwachsenen als auch bei Kindern allgegenwärtig. Der Soziologe Jean Ziegler bringt es auf den Punkt, wenn er sein Buch über den Umgang mit Flüchtlingen „Die Schande Europas“ nennt. Die EU produziert Tag für Tag absolute Hoffnungslosigkeit. Diese humanitäre Krise ist kein Schicksal, die europäische Politik muss endlich ihre Verantwortung wahrnehmen! Insbesondere Kinder und Jugendliche sind unsere Schutzbefohlenen. Es ist unerträglich, dass sie sich bei der Suche nach Sicherheit in tödliche Gefahr begeben müssen. Und den Kindern bewusst die Zukunft gestohlen wird. Unsere Regierungen und die Zivilgesellschaft dürfen auf keinen Fall hinnehmen, dass Kinder dem Dreck, der Kälte und der Gefahr des Menschenhandels ausgeliefert bleiben. Sie endlich zu befreien, gebieten nicht nur die international festgelegten Kinderrechte, nicht nur unser Wohlstand, sondern der Anstand. Wir haben Platz! Wir können ohne jedes Problem Kinder und Jugendliche aus den Lagern holen und aufnehmen –gemeinsam mit ihren Eltern. Und ganz besonders, wenn sie allein ohne Begleitung fliehen mussten. In Oberösterreich stehen mehr als 700 Plätze für geflüchtete Menschen leer. Unser Haus der Menschenrechte in Linz verfügt aktuell über 12 freie Wohnplätze! Nehmen wir uns ein Herz. Holen wir Familien, Mütter, Kinder und unbegleitete minderjährige Flüchtlinge zu uns nach Österreich und Oberösterreich. Es ist nicht schwierig, wir können es, und wir können es uns auch in Corona-Zeiten locker leisten. „Aus unserer hochspezialisierten Arbeit mit unbegleiteten Minderjährigen haben wir traurige Erfahrungen gemacht. Was diesen jungen Menschen auf ihrer Flucht aus den Krisenregionen angetan wird, ist kaum vorstellbar und traumatisierend. Wir haben Platz. Stellen wir ihn bitte dringend mit entsprechender Betreuung zur Verfügung.“ Sarah Kotopulos, Geschäftsführerin

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Adventkalender der Menschlichkeit
06.12.2020

v.l.n.r.: Sarah Kotopulos, Gerhard Haderer, Gunther Trübswasser