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Keine halben Kinder!

Es dürfen in Österreich geflüchtete Kinder nicht die Hälfte wert sein.

Die Kinderrechtskonvention aus dem Jahr 1989 verspricht seit mehr als 30 Jahren allen Kindern in Österreich die gleichen Rechte. Doch leider werden minderjährige Flüchtlinge in Österreich noch immer diskriminiert. Sie bekommen nur halb so viel Betreuung, Fürsorge und Bildung im Vergleich zu österreichischen Kindern.
Wenn Kinder und Jugendliche aus den Krisenregionen dieser Welt flüchten, müssen sie ganz auf sich allein gestellt die Strapazen und Gefahren der Flucht auf sich nehmen. In Österreich angekommen, müs-sen sie ohne ihre Familie ein neues Leben aufbauen.
 
Es geht in diesem jungen Leben um alles – und trotzdem werden sie massiv benachteiligt. Therapieplätze sind rar, Bildungs- und Integrationschancen sind eingeschränkt, Lehrplätze werden verwehrt, die Finanzierung der Betreuung ist weniger als die Hälfte im Vergleich zu sozialpädagogischen Wohneinheiten für österreichische Kinder, kindergerechte und zügige Asylverfahren sind ein Wunschtraum.
Diese Kinder und Jugendlichen haben die gleiche Aufmerksamkeit verdient, weshalb wir uns mit der Frage beschäftigen müssen: Perspektivenlosigkeit und Kinder zweiter Klasse? Oder fördernde Integrationsmaßnahmen und freie Entfaltung?
 
In unserem HAUS DER MENSCHENRECHTE in Linz haben wir ein Zuhause für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge (zwischen 14 und 18 Jahre) geschaffen.  
Mehr über die Jugend-WG “Ohana“ unter: www.sos.at/index.php
 
Mit der Unterstützung von Spender*innen und unserem professionellen Team können hier Erfolgsgeschichten geschrieben werden. Denn wir sind überzeugt: Es darf keine halben Kinder geben! Wir werden weiterhin lautstark um ihre Rechte kämpfen!
 
Link zur Kampagne: https://www.keinehalbenkinder.at/
 
Mit Ihrer Spende machen Sie den Unterschied! Jetzt Spenden!

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