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Interkultureller Garten

Seit 2013 gibt es im Flüchtlingswohnheim ein Garten-Projekt. Gemeinsam mit HeimbewohnerInnen wird jedes Jahr ein Gemüse- und Kräutergarten angelegt, gemeinsam gesät, gejätet und gegossen.

 

Sinnvoller Zeitvertreib

Der Garten soll ein Ort der Begegnung sein, an dem Geschichten, Erfahrungen und Wissen ausgetauscht werden. Für AsylwerberInnen soll auf diese Weise die Zeit der Ungewissheit und des Wartens sinnvoll gestaltet werden. 

 

Ein Garten zum Ankommen

Die generell gesundheitsfördernde Wirkung eines Gartens und des Gärtnerns kann im Falle von Menschen, die ihr Heimatland verlassen mussten/haben, auch eine "therapeutische" Wirkung entfalten. Menschen können sich hier erden und verwurzeln. Und in der Gemeinschaft mit StadtteilbewohnerInnen  ein Gefühl von Zugehörigkeit finden. Sie können hier ihren Lebensraum mitgestalten und ihr Wissen einsetzen und weitergeben.

 

Offen für die Nachbarschaft

Der Garten ist Raum für Austausch, Nachbarschaftpflege und Kommunikation. Freiwillige aus der Nachbarschaft und vom Kooperationspartner "Wachstumsphase" helfen mit. So können beim gemeinsamen Pflanzen, Ernten, Kochen und Feiern Alltagsbezüge und Gemeinsamkeiten entdeckt werden. Die gärtnerische Betätigung verbindet Kulturen seit jeher. Auf diese Weise können vielfältige Kontakte geknüpft und auch die Sprachkompetenz erweitert werden.

 

Der Garten wurde 2016 als "Ort des Respekts" ausgezeichnet. Preise